Wohnungsbaugesellschaft investiert in Spielplatz

Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) investiert 220 000 Euro in die Modernisierung des Elefantenspielplatzes.

Wohnungsbaugesellschaft investiert in Spielplatz

Rund 220 000 Euro wurden deshalb in die Modernisierung des Elefantenspielplatzes durch ganz unterschiedliche Spielgeräte investiert. Im Rahmen der abschnittsweisen Gebäudesanierung der Inselsiedlung in Stuttgart-Wangen wird der bestehende Kinderspielplatz komplett erneuert. Die ungefähr 1,2 Meter hohe, namensgebende Elefantenskulptur und eine circa drei Meter hohe Brunnensäule werden in den neu gestalteten Spielplatz integriert.

Die installierten Geräte kommen überwiegend vom Spielgeräte-Hersteller Kompan und dem Robinien-Experten Ziegler Spielplätze. Aus der guten Zusammenarbeit sowohl der beiden Spielgeräte-Unternehmen als auch dem Garten- und Landschaftsarchitekten Dipl.-Ing. Stefan Link und dem Auftraggeber Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) ist ein attraktiver Spielplatz entstanden, der bei den Kindern für viel Spaß sorgen wird. Der Spielplatz ist allerdings sehr viel mehr als nur Spaß und Spielen. Bei einer Spielplatzplanung steht auch der Nutzen für die Kindesentwicklung durch das Spielen im Vordergrund.
Spaß ist eine Schlüssel-Motivation, um Kinder in erster Linie nach draußen zum Spielen zu bewegen. Trotzdem ist ein Spielplatz ein starkes Werkzeug, um Kindern zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen, ihre Lernfähigkeiten zu unterstützen und bessere soziale Inklusion zu erreichen.
„Kompan entwickelt daher sehr bewusst Lösungen, die auf spielerische Weise Kinder auf diese wichtigen Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft vorbereiten. Ein besonders hoher Spielwert zeichnet diese Geräte aus. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse fließen durch das weltweit mit Kindesexperten vernetzte Kompan Spiel Institut in jedes entwickelte Spiegerät ein,” sagt Gabriele Schmiedebauer, Kompan GmbH.

„Durch den hauptsächlich aus Linden bestehenden, üppigen Baumbestand verfügt der Elefantenspielplatz zu jeder Tageszeit über ausreichende Schattenbereiche. Aus diesem Grund soll der Baumbestand so weit als möglich erhalten und in den neuen Spielplatz integriert werden. Zusätzlich erfordert das geplante Spielangebot große Fallschutz- bzw. Sandspielflächen. Aufgrund der erforderlichen Fallschutzflächen wäre ein Eingriff in den vorhandenen Baumbestand unvermeidbar gewesen. So entstand die Idee ein Teil der Gehölze mit Baumhäusern in die Fallschutzflächen einzubinden“, sagt Stefan Link, Dipl.-Ing. (FH), Freier Garten- und Landschaftsarchitekt. Die vielen Sitzmöglichkeiten entlang des Rundweges bieten zu jeder Tageszeit einen schattigen Platz für weitere Besucher des Spielplatzes. Für Fahrradfahrer werden Anlehnbügel angeboten, drei Mastleuchten bieten bei Dunkelheit die Möglichkeit den Spielplatz als Wegeverbindung zwischen den Einzelgebäuden zu nutzen.

„Familienfreundliches Wohnen und Integration sind wichtige Ziele, die die SWSG mit all ihren Projekten verfolgt. Im Zuge der Modernisierung unserer rund 400 Wohneinheiten in der Inselsiedlung in Stuttgart-Wangen gestalten wir deshalb auch den Elefantenspielplatz neu. Entstehen wird ein richtiger Erlebnisspielplatz für Kinder aller Altersgruppen. Folgende Spielgeräte werden realisiert: Zwei Baumhäuser (ca. 1,60 Meter hoch) mit Rutschen plus Kletterangebote. Die beiden Baumhäuser sind mit einer Brücke und einem Seil zum Balancieren verbunden. Ein Boulder-Würfel zum Be- und Umklettern. Eine Sandbaustelle für Kleinkinder bis fünf Jahre, Bodentrampolin, Hüpfsteine, Doppelschaukel und ein Heckenlabyrinth.
Zur Förderung der Integration gibt es einen kleinen Quartiersplatz mit Sitzgelegenheiten zum Treffpunkt der Generationen. Auch schattenspendende Bäume gibt es genug. Wir sind uns sicher, dass die neuen Spielgeräte auf viel Begeisterung stoßen und natürlich für Spannung, Spiel und Spaß sorgen werden!

Unabhängig vom Elefantenspielplatz nimmt sich die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) bei jeder Spielplatzneugestaltung Folgendes vor: Natürlich sollen die Spielflächen in erster Linie den jüngeren Mietern gefallen. Darüber hinaus sollen aber auch alle anderen Bewohner Spaß an schön gestalteten Außenflächen haben und sich gerne dort aufhalten. Wird also modernisiert oder neu gebaut, betrifft das nicht nur die Wohnungen selbst – auch über die Außenflächen machen sich die Planer der SWSG intensiv Gedanken. Wir schauen uns daher im Einzelnen an, wie die Gegebenheiten vor Ort sind und welche Bedürfnisse man bei der Planung berücksichtigen sollte. Die Freiflächen sollen einen Ort darstellen, an dem verschiedene Generationen und Kulturen in Kontakt kommen. Spielanlagen sind damit ein Ort der Kommunikation, also idealerweise ein Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien, Singles, Paare und Senioren.
Pro Jahr gibt die SWSG rund eine Million Euro für die Instandhaltung, Modernisierung und Neugestaltung der Spielflächen aus. Mit Klettergeräten, Heckenlabyrinthen und individuellen Lösungen wie dem Fahrrad-Parcours in Stuttgart-Giebel sollen die Kinder voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Die Herausforderung ist dabei, Plätze zur Begegnungsstätte für Jung und Alt zu machen und gleichzeitig altersgerechte Spielgeräte anzubieten. Ob uns dies alles gelungen ist, lässt sich leicht feststellen: Bei jedem belebten Quartiersplatz wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben“, erklärt Stephanie Wachtarz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH.

Der Spielplatz in der Geislinger Straße in Stuttgart wird durch seine umfangreiche Auswahl an durchdachten Spielmöglichkeiten eine Bereicherung für die Kinder und ihre Entwicklung sein und die Attraktivität des Wohnviertels erhöhen.


TM
Fotos: Kompan
 

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