4. „sportinfra“ des lsb h als Impulsgeber für Kommunen und Vereine

Sportstätten in schwierigen Zeiten nachhaltig planen, bauen und betreiben

4. „sportinfra“ des lsb h als Impulsgeber für Kommunen und Vereine

Am 14. und 15. November bot die vom Landessportbund Hessen (lsb h) organisierte Messe die Chance, sich umfassend über das Thema Sportstättenbau und Betrieb zu informieren. Zum Rahmenprogramm der Sportinfra zählte neben der Ausstellung in der Heinz-Lindner-Halle des lsb h eine Fachtagung mit 26 Foren. Sie widmete sich ganztägig verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema Sportinfrastruktur.

Schon vor der offiziellen Eröffnung der Sportinfra am frühen Nachmittag des ersten Ausstellungstages kamen zahlreiche Vertreter von Städten, Gemeinden, Landkreisen sowie der Sportverbände zum 3. Sportgespräch unter dem Titel „Kommunen treffen Sport“ zusammen.
Eröffnet wurde das 3. Sportgespräch von Rolf Hocke, Vizepräsident Vereinsmanagement des lsb h. Hocke betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Sportverbänden und Kommunen: „Zur Sicherung der Zukunft der Vereine, des Angebots für die unterschiedlichen Bevölkerungsinteressen sowie der Bewältigung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir, der organisierte Sport und die Kommunen zur Zusammenarbeit zum Wohl des Gemeinwesens verpflichtet“, sagte Hocke bei der Begrüßung der Teilnehmer. Gleichwohl sei er sich im Klaren darüber, dass der organisierte Sport ohne die umfangreiche Unterstützung der Kommunen seine Arbeit nicht aufrecht erhalten könne. Um so wichtiger sei deshalb die zwischen den Kommunalen Spitzenverbänden Hessens und dem lsb h getroffene Vereinbarung unter dem Titel „Starker Sport – starke Städte, Gemeinden und Landkreise“ für den Erhalt von Sportstätten und Sportangeboten.
Diese Einschätzung teilte auch Diedrich Backhaus, Direktor des Hessischen Städte und Gemeindebundes. „Bei der aktuellen Situation der Kommunen bundesweit, wird deutlich, dass es sich nicht nur um eine Krise der Kommunen handelt, sondern auch um eine Krise des Sports.“ Backhaus betonte, dass es jetzt darum gehe, die Vereinbarung inhaltlich zu vertiefen.
Hierzu hatten die Teilnehmer nicht nur die Gelegenheit beim Sportgespräch, sondern auch bei der Fachtagung mit ihren 26 Foren sowie der Sportstättenmesse Sportinfra mit 63 Ausstellern rund um die Themen Planung, Bau und Betrieb von Sportstätten.
Mehr Nachhaltigkeit bei Entwicklung und Planung, mehr Energieeffizienz beim Betrieb: Das waren die Kernthemen der beiden Messetage. Über 1000 Teilnehmer informierten sich im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen über Themen wie den nachhaltigen Betrieb von Schwimmbädern, Trinkwasserhygiene in Duschanlagen oder den Klimaschutz beim Bau oder der Renovierung von Sportstätten.
Bereits zum vierten Mal organisierte der Landessportbund Hessen in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung, dem Deutschen Olympischen Sportbund, der Fraport AG und Mainova die Fachmesse rund um das Thema Sportstätten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sportinfra.de.
Kontakt: Landessportbund Hessen e.V., Geschäftsbereich Sportinfrastruktur, Frank Grübl, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt am Main, Telefon: 069/6789-266, Fax: 069/6789-428, E-Mail: fgruebl@lsbh.de
 

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