„Wir wollen den Kindern etwas bieten“

„Wir wollen den Kindern etwas bieten“

„Wohnen für alle Generationen“ – damit wirbt die Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH auf ihrer Homepage. Diesem Versprechen kommt das Unternehmen derzeit insbesondere hinsichtlich der jüngsten Bewohner seiner Immobilien nach. In den letzten Jahren wurden etwa 500.000 Euro in Spielplätze für Wohnanlagen im Berchtesgadener Land investiert. Zusammen mit der Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH wurden in den letzten zwei Jahren 15 Spielplatzprojekte für Wohnanlagen in den Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Piding, Bayerisch Gmain und Schönau realisiert. Weitere Projekte in Bad Reichenhall sind in Planung.

„Der demografische Wandel ist auch in unseren Wohnanlagen spürbar“, erklärt Florian Brunner, Geschäftsführer der Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH, einem kommunalen Wohnungsunternehmen mit rund 1.200 eigenen und rund 800 fremdverwalteten Wohnungen im Berchtesgadener Land. Bis vor einigen Jahren waren insbesondere in den Wohnanlagen aus den 1950er bis 1970er Jahren eine eher ältere Bewohnerschaft und wenige Kinder im Wohnungsbestand zu verzeichnen. In den letzten sechs bis sieben Jahren ist die Altersstruktur dort im Wandel, immer mehr junge Paare und Familien mit kleinen Kindern ziehen in die beliebten, mittlerweile generalmodernisierten Wohnungen in Bergnähe ein. Mit Hilfe einer Statistik über die Anzahl der Kinder pro Wohnanlage legte man fest, wo Spielplätze benötigt werden. Im Rahmen einer umfangreichen Modernisierung der Außenanlagen wurden dann an einem Dutzend Wohnanlagen in die Jahre gekommene Bestandsplätze entfernt und neue Spielplätze geplant, die Neubauten wurden ohnehin mit Spielplätzen ausgestattet. Als kompetenter Partner stand der Wohnbaugesellschaft die Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH aus Altenmarkt a. d. Alz zur Seite, welche die Planung und die Komplettausstattung der Spielplätze in der Alpenregion übernahm.

„Gewünscht war die komplette Ausstattung von Spielplätzen als Treffpunkte für Jung und Alt“, so Georg Bachmeier, Verkaufsleiter und Fachberater der Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH. „Wohnungsnahes und gleichzeitig naturnahes Spielen der Kinder sollte gewährleistet sein. Zudem wurde vom Kunden höchster Wert auf geringe Folgekosten im Unterhalt und einfache Instandhaltung der Spielplätze gelegt.“ Auf Anraten Bachmeiers entschied sich das Wohnbauwerk schließlich für Spielanlagen mit pulverbeschichteten Metallstandpfosten und Eichenholz – eine Materialkombination, die höchste Haltbarkeit verspricht. „Die Spielkombinationen aus unserer Serie B2 vereinen Elemente mit ausgewogenem Spielwert und Bewegungsangebot“, erklärt Georg Bachmeier. So wurde beispielsweise in Bischofswiesen eine Mehrturmanlage installiert, an deren vielfältigen Auf-, Ab- und Überstiegen auf verschiedenen Podesthöhen die Kinder ihre eigenen Fähigkeiten kennenlernen. „Wir wollten mit den Spielanlagen auch den Bezug zu den Bergen herstellen“, erklärt Florian Brunner weiter. Kletterwände und zahlreiche weitere Klettermöglichkeiten seien deshalb für die Spielplätze, die wie im Fall Bischofswiesen häufig vor traumhafter Bergkulisse errichtet wurden, unverzichtbar gewesen. Auch Slack Jacks, Slackline-ähnliche Balanciergeräte, durften auf den Spielplätzen nicht fehlen. „Diese sind bei Kindern aktuell sehr beliebt“, weiß Brunner. Die Planung und Umsetzung der Spielplätze des Wohnbauwerks durch die Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH beinhaltete zudem diverse weitere Geräte für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen. Dazu gehören natürlich Sandkästen, Schaukeln, Federwippen mit unterschiedlichen Motiven, Rutschen, Karusselle sowie Spielhäuschen als Rückzugsorte. Um den naturnahen Charakter der Spielplätze zu gewährleisten, wurden als Fallschutz großzügige Rasenflächen geplant und angelegt, zudem wurde feiner Rundkornkies als Fallschutz verwendet – auf synthetischen Fallschutz wurde auf Wunsch des Wohnbauwerks verzichtet.

„Wir wollen den Kindern etwas bieten“, so der Geschäftsführer des Wohnbauwerks. Mit der Ausstattung der Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH ist ihm das gelungen, wie die lebhafte Frequentierung der Wohnanlagenspielplätze zeigt. „Es gibt sehr viele positive Rückmeldungen von Kindern und Eltern“, freut sich Brunner. „Die alten Spielplätze waren eher verwaist, die neuen Spielplätze werden stark benutzt und sind sehr beliebt. Wir haben sogar schon Dankesbriefe von Kindern erhalten.“

Mit den Spielplätzen an den Wohnanlagen der Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH seien Orte des gegenseitigen Kennenlernens entstanden, resümiert Verkaufsleiter Georg Bachmeier. Seine Erfahrung zeigt, dass Spielplätze zur Aufhebung der Anonymität in Wohnanlagen beitragen können. Kinder, Eltern und Großeltern kommen hier in Kontakt und über das flüchtige „Hallo“ im Hausflur hinweg. Dies fördert ein gutes Verhältnis der Hausbewohner.

Dieser Gedanke eines generationenübergreifenden Treffpunkts wurde an einem Spielplatz in Bischofswiesen sogar noch weitergeführt: Neben einer Spielkombination und diversen weiteren Spielplatzgeräten wurde dort ein Trainingsgerät aus der Serie Outdoor Fitness der Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH hinzugefügt. Der Double Side Swing & Walker bietet Übungsstationen für drei Nutzer und beispielsweise den Eltern und Großeltern der spielenden Kinder die Möglichkeit, etwas für ihre Fitness und Gesundheit zu tun. Auf dem Walker werden Hüft-, Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur gekräftigt, zudem werden Herz und Kreislauf gestärkt, die beiden Side-Swing-Einheiten an den Seiten bieten Trainingsmöglichkeiten für die Hüftmuskulatur und die seitliche Rumpfmuskulatur. „Die Erwachsenen haben die Möglichkeit, sich selbst zu bewegen, sich zu unterhalten – und gleichzeitig ihre nur wenige Meter entfernt spielenden Kinder zu beaufsichtigen“, erklärt Georg Bachmeier. „Das Outdoor Fitness-Gerät auf dem Spielplatz in Bischofswiesen ist für uns ein Testballon, wir wollen hier ausprobieren, wie diese Art von Generationenspielplatz angenommen wird“, so Florian Brunner vom Wohnbauwerk. „Ich könnte mir aber vorstellen, solche Geräte an der einen oder anderen Wohnanlage nachzurüsten.“

Insgesamt ließ sich die Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH die Errichtung neuer Spielplätze an ihren Wohnanlagen in den letzten Jahren etwa 500.000 Euro kosten. Rund die Hälfte davon wurde in die Planung und Ausstattung der Spielplätze durch die Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH investiert. „Noch einmal eine halbe Million Euro darf man für die Aufbereitung des Geländes an den jeweiligen Standorten rechnen“, so Florian Brunner. Alte Geräte mussten abgerissen und entsorgt, alte Fundamente entfernt werden. Für die neuen Spielplätze waren umfangreiche Geländemodellierungen nötig, unter anderem musste auch für eine ausreichende Humusauflage gesorgt werden, die für Rasen als Fallschutz erforderlich ist. Ein Aufwand, der sich jedoch lohnend auf die Attraktivität von Wohnanlagen auswirkt. Weitere Spielplatzprojekte des Wohnbauwerks sind daher auch im nächsten Jahr in Bad Reichenhall geplant.   

 

Foto: Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH
 

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