Spitzenwerte für die FSB

Spitzenwerte für die FSB

International führend - so präsentierte sich vom 07. bis 10. November 2017 die FSB, Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen. Die 25. Veranstaltung überzeugte mit einem sehr guten Besucherzuspruch aus dem In- und besonders aus dem Ausland sowie einer hervorragenden Besucherqualität. „Die Messe ist das Trend-, Kontakt- und Businessforum bei Sportanlagen, Schwimmbädern und Spielplatzplanung! Besucherzahlen, Internationalität und Besucherqualität untermauern diesen Führungsanspruch eindeutig", erklärte Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH, nach vier erlebnisreichen Messetagen. Im Verbund mit der FSB fand die aquanale - Internationale Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente statt. Erneut rund 26.600 Besucher überzeugten sich von der Innovationskraft der 634 ausstellenden Unternehmen aus 45 Ländern. Die Aussteller lobten vor allem die hohe Qualität der Besucher und die Serviceangebote der Koelnmesse, die zum Erreichen der Messeziele beigetragen haben. Einer ersten Besucherbefragung zufolge äußerten sich 82 Prozent der Besucher zufrieden mit der FSB, über 95 Prozent würden die Veranstaltung weiterempfehlen.

In seiner Eröffnungsansprache zum 25. IAKS-Kongress stellte Dr. Kannewischer die von der IAKS identifizierten weltweiten Trends für die Zukunft der Sport- und Freizeitanlagen vor. Dazu gehören die zunehmende Bedeutung der Multifunktionalität von Bewegungsräumen für Lifestyle-Aktivitäten, ein stärkerer Fokus auf universelles barrierefreies Design für eine alternde Gesellschaft und die Verpflichtung eines nachhaltigen Bauens zum Erreichen von Klimaschutzzielen.
„Wir werden inaktive Menschen nicht mit klassischen Sportangeboten zu mehr Bewegung bringen, sondern nur über "weiche" Einstiegsangebote. Die Sport- und Freizeitinfrastruktur muss neue Wege gehen", forderte Dr. Kannewischer.

Gemeinsam mit dem langjährigen Partner Stadt und Raum Messe und Medien GmbH thematisierte die FSB 2017 Menschen und Räume auf dem Weg nach morgen: Die Kooperation präsentiert das planerForum sowie Workshops, Kongressthemen und eine Sonderschau zu aktuellen Themen. Im Rahmen der FSB verständigten sich die Koelnmesse und die Stadt und Raum Messe und Medien GmbH darauf, dass die Messemarke Stadt und Raum zukünftig unter der Federführung der Koelnmesse geführt wird. Dazu Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse: „Mit diesem Schritt stärken wir die Kompetenz der FSB. Gemeinsam mit Rolf von der Horst, der uns weiterhin beratend zur Seite steht, werden wir die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung der FSB der Themen Freiraum und Bewegung zum Nutzen der Aussteller, Freiraumplaner und Fachbesucher vorantreiben."

Hervorragend angenommen wurde auch die Sonderfläche SPORTNETZWERK.FSB, die Kooperation der Koelnmesse und Sportstättenrechner. Auf über 800 m² wurden hier die Themen Infrastruktur von Stadien und Arenen vorgestellt. Dazu gehörten auch Innovationen aus dem Bereich Sicherheit und Zutrittskontrolle, ein Thema das auch im Rahmen einer gesonderten Sicherheitskonferenz zusätzlich diskutiert wurde.

Der Bundesverband der Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen-Hersteller e.V. (BSFH) und das internationale Fachmagazin Playground@Landscape hatten sich dem Zukunftsthema „Pausenhofgestaltung“ angenommen. Der Messestand des BSFH, als Pausenhof gestaltet, entwickelte sich zum Meeting Point der Branche. Das Seminar zum Thema Pausenhofgestaltung, durchgeführt von der P@L, lockte viele Teilnehmer, die teilweise sogar aus Österreich angereist waren, zur FSB.

„Für die ausstellenden Mitglieder des BSFH hat sich die Teilnahme an der FSB 2017 gelohnt, vor allem der internationale Besuch war hervorragend. Überwiegend konnte man international neue Kontakte knüpfen. Nicht gestiegen ist aber die Besucheranzahl von Entscheidern aus dem inländischen kommunalen Bereich.

Das BSFH-Thema „Pausenhof wird Bewegungsraum“ wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. Insbesondere das Seminarprogramm zu diesem Thema war gut besucht und fand regen Anklang“, so Gerold Gubitz, Geschäftsführer des BSFH.


Ausstellerstimmen

Claus Spiegelbauer (Kraiburg Relastec GmbH & Co. KG):
„Für uns war der bisherige Eindruck ein sehr guter. Viele Kunden und Interessenten aus aller Welt sind extra zur Messe gekommen. Leider hat sich der Termin mit der Baumesse BATIMAT (06.11.-10.11.2017) in Paris überlappt. Besser wäre es, wenn die FSB vor oder nach dieser Messe stattfinden könnte oder zumindest anschließend, um den Besuchern und Interessenten beider Messen die Möglichkeit eines Besuches ohne zeitlicher Unterbrechung zu bieten.
Da wir in der Halle 10.2 zusammen mit den Sportkollegen ausgestellt haben, war die Resonanz und die Besucherzahl sowie deren Qualität eine durchaus Gute. Dies ist aber auch dem gut besuchten Standort in der Halle 10.2 zu verdanken. Wir konnten viele Bestandskunden, aber auch neue Interessenten sprechen. Jedoch davon leider überwiegend „nur“ Händler und Wiederverkäufer. Wenig von den Kommunen, Planer oder Architekten. Wir würden uns wünschen, dass mehr Kommunen, Planer oder Architekten den Weg nach Köln zur FSB finden würden. Die FSB mit dem Schwerpunkt Sport und Bäder ist nicht die bekannte bzw. bisher nicht die geeignete Messe für die Kommunen und Planer von Spielräumen. Dieses müsste besser an diese Zielgruppe kommuniziert und beworben werden. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter der Kommunen für den Messebesuch in der Regel extra Urlaub nehmen müssen, was diese wiederum mit dem aktuellen Angebot nicht reizt.
Kritisch anzumerken bleibt: drei Tage Messe Tage reichen aus. Und: Die Messe sollte nur für die EU qualifizierte und geprüfte Hersteller und Anbieter zulassen.“


Friedemann Söll (Polytan GmbH):
„Polytan blickt auf eine extrem erfolgreiche FSB 2017 mit vielen nationalen und internationalen Besuchern zurück. Wir stellen ein gesteigertes Interesse an qualitativ hochwertigen Sportbelägen für den Outdoor- und Indoorbereich fest. Besondere Aufmerksamkeit weckten die Polytan Neuentwicklungen bei Kunstrasen und Laufbahnsystemen, die Lösungen für eine echte Nachhaltigkeit und für intelligente Sportbeläge anbieten."
 

David Köhler (Berliner Seilfabrik GmbH & Co.): 

„Nach einem eher trägen ersten Messetag, denke ich, dass sich die Messe für uns, mit zwei sehr starken Tagen am Mittwoch und Donnerstag, unterm Strich gelohnt hat. Neue Kontakte konnten vor allem auf internationaler Ebene geknüpft werden. National waren wir vielen Besuchern bekannt. Es ist auch da immer schön mit Kunden wieder ins Gespräch zu kommen oder laufende Kontakte zu vertiefen. Besucher aus Deutschland waren zu meist aus der Region. Die Zahl der überregionalen Gäste sinkt spürbar. Es gilt hier auch von Seiten der Messe mehr in die bundesweite Bekanntheit zu investieren. Wir konnten mit dem DNA Tower am Eingang Nord, neuen Spielpunkten, wie den Windrider am Messestand und natürlich der Hauptattraktion Triitopia gleich mehrere Marktneuheiten und Innovationen präsentieren. Dies bedeutet, neben der hohen Aufmerksamkeit die wir damit erreicht haben, auch einen enormen Aufwand und hohe Kosten. Es gilt zu prüfen ob sich die Aufwendungen und Mühen auch in Aufträgen wiederspiegeln. Der internationale Charakter der Messe scheint zu steigen.

Kritsch ist zu bemerken, dass die Messe Köln im Vorlauf zur Messe mehr Augenmerk auf das Produktportfolio von chinesischen Herstellern legen sollte, da hier mehrere internationales Patentrecht verletzende Aussteller präsent waren.

Vorträge und Symposien zu interessanten Themen sollten innerhalb der gleichen Halle und nicht im Hinterzimmer präsentiert werden.

Die Zukunft der FSB in Köln sollte durch den Fokus auf qualitativ hochwertige Anbieter von Spielgeräteherstellern gesichert werden. Um diese zu halten empfehlen wir auch einmal auf den einen oder anderen Hersteller zu verzichten, wenn dieser mehr durch Kopien und mangelhafte Qualität auffällt. Dies wirft anders ein schlechtes Licht auf die Gesamtbranche und das wird sich in weiter sinkenden Besucherzahlen niederschlagen.“

 

Jotto von Gierke (Lappset Spiel-, Park-, Freizeitsysteme GmbH):

„Die FSB 2017 war für Lappset genau die richtige Messe, um den jüngsten Zuwachs unserer Halo-Produktfamilie, den Cubic, zu präsentieren und zu zelebrieren. Überdurchschnittlich viele Vertreter der internationalen Niederlassungen, Distributoren und Kooperationspartner haben keine Kosten und Mühen gescheut und sind nach Köln gekommen um sich vom neuen Angebot von Lappset zu überzeugen. Hinzu kommen viele Besucher aus den Kommunen oder Planungsbüros in Deutschland, die sich ebenfalls über die Spielplatz-Innovationen von Lappset informiert haben. Der zum Teil sehr lange Weg - zum Beispiel aus Australien oder den USA - hat sich gelohnt, denn das vertikale platz- und kostensparende Spielkonzept des Cubic hat alle gleichermaßen sehr begeistert. Sowohl live in Form und Farbe, als auch bei der Virtual Reality-Tour, bei der unser Cubic von außen und innen mit Spielfunktionen betrachtet werden konnte, hat für viel Begeisterung gesorgt.“

 

Bernd Lohmüller (Bloacs Bernd Lohmüller):

„Bloacs war während des gesamten Messezeitraums in Kooperation mit unserem Planungspartner pumptrack.de auf der FSB 2017 präsent. Insgesamt können wir ein positives Fazit ziehen, da einige interessante Kontakte und Austäusche zustande gekommen sind. Deutlich wurde, dass die Messe eher europäisches und internationales als lokales Publikum anzieht, da am Stand eindeutig mehr Englisch als Deutsch gesprochen wurde. Für uns als kleinerer Hersteller und Planer aus Süddeutschland wäre es attraktiv, wenn mehr Entscheider aus deutschen und nahe gelegenen europäischen Kommunen präsent wären. Wir denken die Zukunft der FSB liegt weiterhin vor allem im internationalen Markt, da - im Ganzen betrachtet - die FSB wohl eine Schnittstelle für europäische und internationale (bes. asiatische Hersteller) darstellt.“

 

Tobias Müller (Polytan GmbH):

„Wir blicken auf vier sehr erfolgreiche Messetage in Köln zurück. Das lag insbesondere an der hohen Qualität der Besucher mit konkreten Projektanfragen, die ein gesteigertes Interesse an qualitativ hochwertigen Sportböden bekundeten. Im Fokus des vermehrt internationalen Publikums standen unsere Neuentwicklungen bei Kunstrasen und Laufbahnsystemen, die vor allem durch ihre Nachhaltigkeit mit neuer Green Technology punkten. Großes Interesse weckten auch die Live-Demonstrationen des Datenerfassungssystems „Polytan SmarTracks“ durch die Weltklasse-Sprinterinnen Tatjana Pinto und Amelie-Sophie Lederer sowie die Vorstellung des neuen Kunstrasenpflegeroboters „TurfRob“. Beide Produktvorführungen fanden auf der erstmals eingeführten Networking Arena von SPORTNETZWERK.FSB statt, die einen perfekten zusätzlichen Besuchermagnet für uns darstellte. Eine Neuauflage dieser Showfläche mit Kunstrasenspielfeld und 30-m-Kunststofflaufbahn sowie räumlich näher beieinander liegende Messehallen wünschen wir uns für die FSB 2019. Mit der erneut gewachsenen Internationalität der Besucher waren wir äußerst zufrieden.“


Marc Oelker (SIK-Holzgestaltungs GmbH):

„Die Messe FSB 2017 verlief für unser Unternehmen sehr erfolgreich. Die Anzahl der sinnvollen Kontakte war enorm und damit doch für uns auch mal wieder überraschend. Im Vergleich zu den Vorgängermessen war 2017 überdurchschnittlich gut, das berichteten uns auch ausstellende Partnerunternehmen. Von den vielen Besucher kam jedoch gefühlt nur ein ganz kleiner Teil aus Deutschland, was im Prinzip wirklich unverständlich ist, zumal der deutsche Markt sicher nicht nur für unser Unternehmen immer noch der Wichtigste ist. Hier sollten sich die Mitarbeiter und Entscheider in den Kommunen zukünftig einfach bitte wieder vornehmen, in den aktiven Erfahrungsaustausch mit den Unternehmen der Branche einzutreten. Vielleicht besteht hierzu aber auch gar keine Notwendigkeit, wenn die Vertriebsaktivitäten der Firmen ganzjährig so optimal sind, dass sich Kunden vollumfänglich beraten fühlen. Vielleicht ist auch das der Grund, warum sich bedeutende deutsche Hersteller an der Messe eben auch nicht beteiligen. Wer weiß es..."

 

Mario Hampel (ESF Emsland Spiel- und Freizeitgeräte GmbH & Co KG)

„Die FSB ist immer noch eine gute Plattform, mit unseren internationalen Partnern zusammenzukommen und neue Kunden im internationalen Bereich kennenzulernen. 

Wir konnten viele Stammkunden aus dem regional nahen Umfeld begrüßen, Neuheiten zum Anfassen präsentieren und haben dazu gute Resonanzen erfahren. Deutsches Publikum von weiter her war kaum zu spüren. Die FSB scheint bundesweit nicht mehr viel Anziehungskraft zu haben. Wie nach jeder FSB können wir nur betonen, dass drei Tage Messe völlig ausreichend gewesen wären.“

 

Camilla Grebe (Spogg Sport-Güter GmbH)

„Die FSB ist relativ zufriedenstellend verlaufen, unsere Erwartungen an diese Messe waren nicht höher. Unsere Zielgruppe "Ausland" wurde erreicht, Städte und Kommunen bzw. deren Entscheider waren bei uns nicht stark vertreten. Dadurch, dass von Mal zu Mal immer weniger Aussteller an der Messe teilnehmen, reduzieren sich auch die Besucher.

Vier Messetage sind meines Erachtens zu viel  -  dies hat nicht zu einer Steigerung beigetragen. Im digitalen Zeitalter ist eine Balance zwischen Produktpräsentation, Kundenpflege und erfolgreichen Neukontakten nicht unbedingt gegeben. Es wird zunehmend schwieriger, die Attraktivität einer Messe beizubehalten und / oder zu steigern. Vielleicht würde eine Kostenreduzierung seitens der Messe etwas bewirken.“

 

Niels Pöppel (BSW GmbH):

„Auch in Zeiten von zunehmender Digitalisierung hat die diesjährige FSB wieder einmal gezeigt, welchen Stellenwert ein regelmäßiges, internationales Branchentreffen hat. Dies wurde durch die sehr positive Stimmung auf unserem Messestand eindrucksvoll erkennbar. Wir hatten hervorragende internationale Kontakte, von denen wir für das kommende Jahr sehr viel erwarten. Hier zeichnet sich schon ab, dass sich der Aufwärtstrend, in dem sich unsere Regupol Sport- und Fallschutzböden seit langem befinden, abermals beschleunigen könnte.

Darüber hinaus hatte die FSB 2017 für uns vier grundlegende Erfolgsfaktoren.

Die Kölnmesse und der IAKS verstehen ihr Handwerk und sorgen dafür, dass kompetente und entscheidungsbefugte Fachleute aus aller Welt die FSB und den IAKS Kongress besuchen.

Unser Unternehmen besitzt international einen sehr guten Ruf und ist für seinen guten Service und eine durchgehend hohe Produktqualität bekannt.

Design matters. Wir haben die architektonische und gestalterische Qualität unseres Messestandes abermals aufgewertet, indem wir

Anleihen an zeitgenössischer Kunst und Architektur genommen haben. Das Ergebnis hat die Besucher zusätzlich für BSW interessiert und an unseren Stand gezogen.

Das gemeinsam mit Pulastic veranstaltete Walking Dinner auf den Rheinterrassen zählte 220 Gäste. Anlass war die 50-jährige (!) Zusammenarbeit beider Unternehmen.

Langfristig wünschen wir uns von der FSB, internationale Aussteller und Besucher aus dem Investorensektor, Bauunternehmen, PPP-Anbieter und namhafte Architekten. Davon würden alle profitieren, vor allem die Besucher, die nach Qualität suchen. Am Ende leben die FSB und ihre Aussteller von eben diesen.“

 

Johannes Maier (Eurotramp GmbH):
„Für uns hat sich die FSB 2017 absolut gelohnt, vor allem der internationale Besuch war hervorragend. Hier haben wir viele neue Kontakte knüpfen können. Vermisst haben wir allerdings Entscheider aus dem inländischen kommunalen Bereich. Erwähnen möchte ich auch die hervorragende Zusammenarbeit und die Betreuung durch das Team der Koelnmesse. Das ist wirklich einmalig. Wir kommen in 2019 auf jeden Fall wieder.“

 

Katrin Pogan (Öcocolor GmbH & Co.KG):

Für uns als eher bodenständiges Unternehmen ist die Messe FSB eigentlich zu international. Nach unserer Ansicht waren zu wenig Vertreter von deutschen Kommunen auf der FSB. Etwas, was die Branche aber schon seit Jahren anmerkt. Die Qualität der Besucher, die den Weg nach Köln in die Messehallen gefunden haben, war dafür aber sehr gut. Anzumerken ist, dass das Thema „Bewegung auf dem Pausenhof“, das vom Bundesverband BSFH auf seinem Messestand als auch vom Fachmagazin Playground@Landscape mit einem gut besuchten Seminar inhaltlich begleitet wurde, bei der nächsten FSB im Jahr 2019 weiter ausgebaut werden sollte.

 

Robin Wagner (KuKuk Freiflug GmbH):
„Die FSB war für uns ein mäßiger Erfolg. Die Halle war allgemein nicht sehr gut besucht, es gab zwar Stoßzeiten, in denen mehr Besucher kamen, aber zum Nachmittag plätscherte es ziemlich aus. Die Besucher waren zu großem Teil aus Fernost und somit nicht unsere Zielgruppe. Mit den wenigen kommunalen Entscheidern und Landschaftsarchitekten die kamen,  hatten wir ein paar zielführende Kontakte. Aber für 4 Tage Messe hätten es mehr sein dürfen.

Uns stellt sich die Frage, ob das Spielraumthema auf dieser Messe gut verortet ist.

Die Zielgruppe für Spielräume kommt aus den Grünflächenämtern der Kommunen oder sind Landschaftsarchitekten. Für sie finden sich außer den Spielplätzen keine weiteren Angebote auf der FSB. Hier bräuchte es noch das ein oder andere angrenzende Fachgebiet mehr. Ein Besuch der Messe ist für sie nicht wirklich attraktiv. Um es besser zu greifen wäre eventuell noch eine Verkürzung der Messezeiten für das Thema Spielraum auf knackige 2 Tage eine Idee. Aber auch das wird nicht viel mehr Kommunen anlocken. Meines Erachtens betrifft die steigende Besucherzahl der FSB alle anderen Bereiche, nicht den Spielplatzbau. Wenn die Veranstalter hier nicht über ein flexibleres Messekonzept nachdenken, wird unser Bereich noch schwächer werden.“

 

Die nächste FSB findet vom 5. bis 8. November 2019 in Köln statt.
Weitere Informationen unter www.fsb-cologne.de
 

Die FSB 2017 in Zahlen:
An der FSB 2017 beteiligten sich 634 (567) Unternehmen aus 45 (43) Ländern auf einer Bruttoausstellungsfläche von 65.000 m² (52.900 m²). Darunter befanden sich 164 (152) Aussteller aus Deutschland und 470 (415) Aussteller aus dem Ausland. Der Auslandsanteil betrug 74 (73) Prozent. Zum Messe-Doppel aus aquanale und FSB kamen rund 26.600 (26.600) Fachbesucher aus 114 (117) Ländern. Der Auslandsanteil lag bei 62 (58) Prozent.*
* Alle Zahlen sind nach den Richtlinien der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) berechnet und unterliegen der Kontrolle
durch einen Wirtschaftsprüfer (www.fkm.de).

 

Foto: Koelnmesse, Thomas Müller

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