Euro Attractions Show in Amsterdam bricht alle Rekorde

Euro Attractions Show in Amsterdam bricht alle Rekorde

Euro Attractions Show in Amsterdam bricht alle Rekorde

Die vom Weltverband der Freizeitindustrie IAAPA (International Association of Amusement Parks and Attractions) ausgerichtete Euro Attractions Show (EAS) 2018 war eine Messe der Superlative. Sie fand vom 25. bis 27. September 2018 im RAI Amsterdam Convention Centre in den Niederlanden statt und stellte neue Rekorde auf bei der Anzahl der Aussteller (570) und Gesamtteilnehmer (15.800) sowie der Ausstellungsfläche (15.000 Quadratmeter).

„Wir freuten uns sehr, die Euro Attractions Show 2018 zum 100-jährigen Bestehen der IAAPA wieder in Amsterdam veranstalten zu können. Unsere Mitglieder lieben diese Stadt genauso wie wir. Bei der Messe 2014 in Amsterdam überstieg die Zahl der Teilnehmer erstmals die Marke von 10.000”, erklärte Jakob Wahl, IAAPA-Vizepräsident von IAAPA Europa, Naher Osten und Afrika. „In diesem Jahr haben wir erstmals die Marke von 15.000 Teilnehmern geknackt, was ein Zeichen für die Stärke und Attraktivität des Standorts und natürlich für die Stärke der globalen Freizeitindustrie ist.“

Mona Keijzer, niederländische Staatssekretärin für Wirtschaft und Nachhaltigkeit, sprach zu den Teilnehmern anlässlich der Eröffnungsfeier der Messe, die auch Unterhaltung aus einigen der Weltklasse-Parks und Attraktionen in den Niederlanden bot.

Das umfangreiche EAS-Konferenzprogramm lockte über 2.500 Teilnehmer an. Es umfasste vertiefende Lerninhalte, Besichtigung lokaler Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, Diskussionsforen und Seminare. Die Themen reichten von Branchentrends über Sicherheit, Nachhaltigkeit und Technik bis hin zu Konzernumsätzen, „Retailtainment“ und Marketing.

Euro Attractions Show 2018 in Zahlen

· Vorläufigen Schätzungen zufolge nahmen insgesamt 15.800 Besucher und Aussteller an der EAS 2018 teil, darunter 11.300 Käufer. Dies entspricht einem Anstieg von 24 Prozent gegenüber der EAS 2017 in Berlin und einem Anstieg von 45 Prozent gegenüber der letzten EAS in Amsterdam im Jahre 2014.

· Aus dem Beneluxraum kamen 5.100 Besucher und Aussteller.

· 570 Unternehmen präsentierten auf 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche neue und innovative Produkte.

· 72 niederländische Unternehmen stellten auf der EAS 2018 aus.

· 1.300 Personen feierten das 100-jährige Bestehen der IAAPA auf der Eröffnungsveranstaltung am Strand Zuid im RAI Amsterdam Convention Centre.

· 264 Personen nahmen am Leadership Breakfast teil, darunter Hauptredner Coen Bertens, Parkdirektor und Verwaltungsratsmitglied des Freizeitparks Efteling.

· 38 Führungskräfte besuchten das zweieinhalbtägige IAAPA Institute for Attractions Managers.

· 113 Personen besuchten das vertiefende IAAPA Safety Institute.

 

Stimmen zur EAS 2018

André Ofner (Richter Spielgeräte GmbH):

„Wie immer laut und schrill. Die Firma Richter versucht mit Ihrem Stand, ähnlich wie auch später in den Freizeitparks, eine Ruheoase im Kontrast zu den reizüberflutenden Angeboten der Hersteller anderer Branchen zu bieten. Anders als bei Achterbahnen und VR-Spielangeboten sollen die Kinder bei uns nicht „be“-spielt werden, sondern aktiv und selbstbestimmt spielen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die EAS im Amsterdam war für uns in Bezug auf Quantität und Qualität der Besucher die Beste seit langer Zeit.“

Robin Wagner (KuKuk Freiflug GmbH):

„Wir haben uns für die EAS entschieden, weil wir wahrnehmen, dass es in der Freizeitbranche ein gewisses Interesse an Naturerlebnissen und entsprechender Gestaltung gibt, wo wir mit unserer Kompetenz helfen können. Viele Gespräche bestätigten uns, dass diese stille Art der Verführung, wie sie durch die Natur oder unsere Gestaltungen stattfindet, uns Menschen berührt und den sensiblen Sinn für das Leben in uns weckt. Bei den teilweise lauten und krassen Sensationen, die teilweise sonst zu sehen sind, frage ich mich, wohin diese Entwicklung noch führen wird.“

Martin Malleier (Holzhof Srl.):

„Holzhof ist immer auf der Suche nach neuen Anregungen, um die Präsenz und Wahrnehmung des Brands auch außerhalb Italiens zu verstärken. Die Internationalisierung unseres Unternehmens liegt uns sehr am Herzen, weil wir dadurch einerseits breit gefächerte und gemischtere Zielgruppen erreichen können, und andererseits nicht selten durch den direkten Austausch mit Firmen aus anderen Ländern oder gar von anderen Kontinenten Erkenntnisse errungen wurden, welche auch intern bei der Optimierung der produktiven und organisatorischen Prozesse geholfen haben. Eine neue Messe kam da genau recht, um zumindest kurzfristig Abstand von den üblichen Messen des Sektors zu gewinnen und sich etwas Neuem zu öffnen, eine bisher unbekannte Nische für uns zu erobern. Das Konzept der Messe, Station in immer anderen europäischen Großstädten zu machen, hat uns überzeugt und entspricht unseren Vorstellungen von Internationalisierung, denn auch wir arbeiten kontinuierlich daran, das, was wir sind und wohin wir uns bewegen, für die verschiedenen Märkte verständlich und zugänglich zu machen.

Unserem Gefühl nach ist die Messe sehr gut gelaufen, denn die Gespräche mit den Besuchern, die vielen Komplimente und der große Andrang an unserem Stand zeugen von einem allgemeinen Interesse an unseren Produkten. Bis jetzt können wir erst einmal sagen, dass sich unsere Bemühungen während der Vorbereitungen und der Organisation der Messe ausgezahlt haben. Natürlich werden erst die nächsten Monate zeigen, ob sich konkret etwas aus den neuen Kooperationen entwickelt, aber wir schauen zuversichtlich in die Zukunft.    

Während die Organisation durch den niederländischen Messebetreiber wirklich nichts zu wünschen übrig ließ - den Ausstellern wurde beispielsweise durch die Zurverfügungstellung einer Applikation zur Registrierung der gesammelten Kontaktdaten  ihre Arbeit erleichtert – hat uns das stark verminderte Besucheraufkommen des letzten Messetages doch negativ überrascht. Wer schon auf vielen Messen ausgestellt hat, weiß, dass der letzte Tag immer etwas entspannter ist, aber dass am ganzen letzten Tag kaum Besucher durch die Hallen liefen, hätten wir dann doch nicht erwartet.

Trotz der starken Umschwünge, die unser Sektor seit Jahren bedingt durch personelle und technologische Neuerungen mitmacht, sind wir weiterhin der Ansicht, dass die direkte Teilnahme an den Messen des Sektors ein Muss für die Weiterentwicklung eines jeden Unternehmens bleibt. Seine unternehmerische Realität zu zeigen und sich mit anderen zu messen hilft immer dabei, Bilanz bezüglich der eigenen Positionierung auf dem jeweiligen Markt zu ziehen. Aus dem Grund wählen wir jedes Jahr aufs Neue bewusst die Events aus, an denen wir teilnehmen wollen, und basieren unsere Entscheidung dabei auf Faktoren wie die Übereinstimmung mit unseren laufenden Projekten. Um es kurz zu sagen, auf Messen auszustellen ist sehr anstrengend aber gleichzeitig eben auch bereichernd und nützlich, weshalb wir momentan ganz sicher nicht darauf verzichten werden.“

Mario Hampel (ESF Emsland Spiel- und Freizeitgeräte GmbH & Co. KG):
„Die Messe EAS ist jedes Jahr ein fester Termin in unserem Messekalender und immer wieder eine Freude. Wir durften neben unseren Stammkunden viele neue Kunden/Besucher auf unserem Stand begrüßen. Wir haben fertig gestellte, aktuelle und anstehende Projekte vorgestellt, die wir bereits visualisiert haben. Auf diese Weise konnten wir viele neue Kunden für uns begeistern.“

Sara Kern (KristallTurm GmbH & Co. KG):

„Die Freizeitbranche entwickelt sich stets weiter und auch wir entwickeln immer wieder neue und innovative Produkte. Gerade im asiatischen und amerikanischen Markt kann man das sehr gut beobachten, aber auch in Europa ist die Nachfrage an Freizeitattraktionen groß. Dadurch können wir weltweit an verschiedenen Standorten Projekte verwirklichen und haben bereits für das nächste Jahr einen vollen Terminkalender. Die EAS ist neben den beiden anderen IAAPA Messen die wichtigste Messe für uns. Wir können dort unsere Zielgruppe erreichen und wertvolle Kontakte sammeln sowie unsere Vertriebspartner treffen. Der zentrale und gut erreichbare Standort in Amsterdam war dieses Jahr für viele unserer europäischen Interessenten ein willkommener Treffpunkt.

Der einzige Mangel war die überklimatisierte Messehalle. Selbst die Kunden und Interessenten, die uns nur kurz am Stand besucht haben, haben sich über die Kälte beschwert.“

Klaus Peter Gust (SIK-Holzgestaltungs GmbH):

„Die European Attractions Show / EAS ist immer ein herausragendes Ereignis für Freizeitparks und alle Zulieferer der Branche. Dem holländischen Markt kommt aufgrund seiner vielen Freizeit- und Ferienparks traditionell eine große Bedeutung zu. Holland ist für uns der wichtigste Exportmarkt. Hier wollten wir es natürlich nicht versäumen, gemeinsam mit unseren inländischen Partnern von Acacia Robinia Nederland BV, unsere Kunden zu treffen, um mit ihnen über die neuesten Themen und innovativsten Projekte zu sprechen. 

Ich glaube es ist uns gelungen, die Besucher der Messe von unserer Qualität und Leistungsstärke zu überzeugen. Individuelle, thematische Spielraumgestaltungen brauchen eine Vielfalt an kreativen Ideen aus Robinienholz.

Wir hatten den Eindruck, dass es ein sehr prosperierender und langfristiger Markt ist. Die Branche hat sich qualitativ gut entwickelt. Der Anspruch an Bewegungskonzepte der Parkbetreiber hat sich positiv entwickelt. Die Nachfrage nach naturnahen Gestaltungen nimmt stetig zu. Das ist auch wichtig. Denn Bewegung macht Spaß und ist gesund.“

 

Euro Attractions Show 2019

Die Euro Attractions Show 2019 findet vom 15. bis 19. September 2019 im Messezentrum Expo Porte de Versailles in der französischen Hauptstadt Paris statt. Bereits jetzt haben schon über 390 Unternehmen mehr als 12.800 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche gebucht. Austellerinformationen für die Messe 2019 sind unter www.IAAPA.org/EAS abrufbar. Nähere Informationen zur EAS 2019 werden Anfang 2019 verfügbar sein.

Foto: IAAPA

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