Pausenhöfe ertüchtigen – Probleme und praktische Hilfen

Prof. Dr. Robin Kähler, Sportwissenschaftler, Experte für Sportentwicklungs- und Freiraumplanung und Vorsitzender IAKS Sektion Deutschland

 Pausenhöfe ertüchtigen – Probleme und praktische Hilfen

In der Ausgabe 1/2018 von Playground@Landscape wurde das Thema Bewegungsraum Pausenhof bereits intensiv behandelt. Der Schwerpunkt dabei lag bei den bewegungs- und schulpädagogischen Begründungen und den sich daraus ableiteten Folgen für die Gestaltung guter Schul- und Pausenhöfe. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Außenräume der Schulen zwar derzeit vergessene, aber im Grunde sehr wertvolle Bewegungsräume für die Pausenaktivitäten der Schülerinnen und Schüler sind. Sie bieten auch nach der Schulzeit für Kinder und Jugendliche aus dem Wohnumfeld einen Freiraum, der insbesondere in verdichteten Stadtquartieren fehlt. Man hört in den Schulen, die letztlich für die bewegungsfachliche Gestaltung sowie für die Regelung der Nutzung verantwortlich sind, zu diesem Thema allerdings sehr unterschiedliche Haltungen. Gleiches gilt für die Stadtverwaltungen, die für die bauliche Seite zuständig sind. Trotz einer grundsätzlichen Aufgeschlossenheit gibt es auch dort immer noch eine spürbare Zurückhaltung und gewisse Ambivalenz, Pausenhöfe zu ertüchtigen oder gar für außerschulische Nutzungen zu öffnen. Dabei scheinen die finanziellen Aufwendungen nicht das Hauptproblem zu sein. Dieser Beitrag greift die kritischen Argumente auf und gibt Antworten aus Sicht der Schule und Kommune. Dabei beziehe ich mich auf die Erkenntnisse, die ich in meinen kommunalen Sportentwicklungsplanungen gewonnen habe.

 

Pausenhöfe jetzt ertüchtigen – Argumente dafür

Die Zeit scheint auf dem ersten Blick für das Thema günstig zu sein. Denn Sicht der Stadtentwicklung wird zunehmend erkannt, dass besonders in verdichteten Stadtteilen ein erheblicher Mangel an Freiräumen für Sport, Spiel und Bewegung besteht. Die Innenverdichtung der Städte raubt zahlreiche Frei- und Grünräume, die bisher von Familien, Kindern und Jugendlichen auch für ihre sportlichen Aktivitäten genutzt wurden. Neu gestaltete Pausenhöfe könnten den Druck auf die Stadt, Freiräume, die für Wohnungen, Verkehrsflächen oder Unternehmen sehr wichtig sind, in Bebauungsflächen umzuwandeln, mildern, weil Ersatzflächen geschaffen werden.

Ein weiterer Punkt betrifft die Förderung des Sports. Kinder und Jugendlich wollen in ihrer Freizeit skaten, Rad fahren, klettern, Fußball spielen u.a., also informelle Sportformen ausüben, die sie selbst organisieren und häufig auch in Sportvereinen nicht angeboten werden. Sportliche Aktivitäten der Jugend und Schulen zu fördern ist in fast allen Kommunen ein sozial- und gesundheitspolitisch wichtiges Ziel. Dies spräche für eine vorsichtige Öffnung der Pausenhöfe für Kinder und Jugendliche im Wohnumfeld. Diese Haltung findet man besonders bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Grün-, Sozial-, Jugend-, und Stadtplanungsämtern, da diese sich mit nichtnormierten Bewegungsräumen im öffentlichen Raum aus unterschiedlichen Planungsperspektiven schon länger befassen.

Der schul-(sport)pädagogische, sportfachliche Zugang zu einer Gestaltung der Pausenhöfe ist in den Kommunalverwaltungen weniger bedeutsam, da die fachdidaktische und schulordnungspolitische Perspektive den Schulfachleuten überlassen wird. Die Stadt wird daher selbst kaum etwas zugunsten eines Pausenraums unternehmen, wenn nicht seitens der Schule selbst ein Bedarf an der Gestaltung eines Pausenhofes angemeldet wird. Lehren (Schule) und Bauen (Kommune) sind verwaltungsstrukturell in zwei sehr verschiedenen Zuständigkeiten geregelt. Wenn aber eine Schule, insbesondere im Zusammenhang mit der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern, Interesse für eine Neugestaltung ihres Pausenhofes zeigt, kann sie davon ausgehen, dass die Kommunalverwaltung und -politik einer infrastrukturellen Ergänzung der Bewegungsräume offen gegenübersteht. Das trifft besonders für Grundschulen und solchen Schulen zu, die sich im Zuge von Schulkonzentrationen zu einem Campus entwickeln und große Flächen im Außenbereich attraktiv gestalten wollen.

Eine Aufgeschlossenheit der Schulen und Kommunalverwaltungen und -politik stellen nur die Voraussetzung dar, sich dem Thema grundsätzlich zu näheren. Geht es aber um die konkrete Umsetzung, so ist eine Analyse deren Probleme im Detail unabdingbar.

 

...und Argumente dagegen

Es werden im Zusammenhang mit der Neugestaltung und Öffnung von Pausenhöfen etliche Probleme genannt. Aus Sicht der Stadtverwaltung sind es: Klagen der Nachbarn wegen Kinderspiellärm, Vandalismusschäden auf dem Pausenhof, Mehrarbeit des technischen Personals durch Verschmutzung des Pausenhofs, hohe Anschaffungskosten und mangelnder Platz für die Lagerung von Pflegegeräten, der „Drogenumschlagplatz Schulhof“, mangelnde Kontrolle über die Jugend oder kaum zu gewährleistende Verkehrssicherungspflicht der Kommune. Die Schule selbst ergänzt weitere Probleme: Widerstände der Lehrerschaft, die Pausenaufsicht zu übernehmen, Verletzungsgefahr tobender und streitender Schülerinnen und Schüler, fehlender Ersatzparkplatz für die Autos der Lehrenden, Ärger mit dem technischen Personal und der Reinigungskräfte der Schule, fehlende Finanzmittel für Geräte. Das sind in der Tat reale Probleme, die es zu bedenken und zu lösen gilt. Sie sollten ernstgenommen werden, weil sie allzu leicht zu Ko.-Argumenten werden.

Wie kann man ihnen aber begegnen? Durch eine kluge sport- und bewegungsfachliche Planung, durch vernünftige praktische Organisation der Nutzung und durch die Beteiligung aller Interessierten. Im Folgenden sollen zunächst die genannten Konflikte angesprochen und danach Grundlagen für eine Gestaltung eines Pausenhofes erläutert werden.

 

Sachen klären, Probleme lösen

Die beschriebenen „harten“ Konflikte, die die Kommune, Nachbarn, Lehrenden und Politiker befürchten, erfordern belastbare, nachhaltige und von allen Beteiligten getragene praktische Lösungen. Klagen von Nachbarn sind beispielsweise bei offenen Pausenhöfen ein hoch sensibles Thema. Ohne Kompromisse hinsichtlich der Duldung durch die Nachbarschaft bleibt ein solches Projekt Wunschdenken. Möglicherweise könnte eine temporäre, geregelte und kontrollierte Öffnung für eine außerschulische Nutzung der Anlage eine Lösung sein, vorausgesetzt das öffentliche Interesse wird (auch gerichtlich) höher eingeschätzt als das private Ruhebedürfnis der Anwohner. Die Abbildung XXX zeigt, wie die Stadt London das Probleme in einem verdichteten Stadtteil geregelt hat. Eine Anlage, die durch einen Zaun abgeschlossen, kontrolliert und nur zu bestimmten Zeiten öffentlich ist, ist zwar wegen der Umzäunung und Kontrolle teuer, aber sie vermeidet Nutzungskonflikte und Zerstörungen.

Ein anderes, gelungenes Beispiel ist der Pausenhof der Klaraschule in der Stadt Esslingen (siehe Abb. XX). Er ist vollständig geöffnet und bietet eine große Bewegungsfläche für die unterschiedlichsten Bewegungsideen der Schülerinnen und Schüler und einen geeigneten Spielraum für Kleinkinder und Jugendliche. Menschen, die hier einen Augenblick verweilen wollen, finden hier ebenfalls einen Platz. Die offene, einladende Raumstruktur des Pausenraums mit Bäumen und Gehölzen, trägt offensichtlich dazu bei, dass die Anwohner den Raum emotional angenommen haben. Eine räumliche Integration des Pausenhofs in das Wohnumfeld, z.B. durch Wegeverbindungen, Sitzmöglichkeiten, Bäume als wichtiges Gestaltungs- und Planungsprinzip, ist eine sinnvolle Alternative zu den sonst üblichen baumlosen, leeren Asphaltflächen vieler Pausenhöfe und sollte bei der Neuplanung von Schulen mit ausreichend großen Pausenhöfen mitbedacht werden. Die Schülerinnen und Schüler haben mit offenen Pausenräumen im Übrigen keine Probleme, auch wenn, wie die Abb. XXX eines Brüsseler Schulhofes zeigt, das Fußballspiel balltechnisch schwieriger wird. Wichtiger für sie ist das weitgehend ungestörte, freie Spielen. Zufriedene Schülerinnen und Schüler verursachen auch weniger Konflikte, was die Pausenaufsicht deutlich entlastet. Da auch das Verletzungsrisiko der Schüler mit zunehmender Bewegungssicherheit sinkt, spricht dies aus versicherungsrechtlicher Sicht und der Verantwortung der Schulleitung, die Schüler vor Gefahren zu bewahren, eher dafür, bewegungsanregende Pausenhöfe zu gestalten.

Selbstverständlich verursachen Glassplitter und Schmutz morgens vor Schulanfang ein erhebliches Problem. Denn der Schulhof muss für die schulische Nutzung vollständig sauber sein. Verhindern wird man Schmutz nie ganz, aber man kann durch zusätzliche Reinigungszeiten des technischen Personals (Folgekosten) und durch eine intensiv, freundliche aber klare Gesprächskultur mit den Hundebesitzern und den Schülern und Eltern die Konflikte reduzieren. Eine soziale, also indirekte Kontrolle über den geöffneten Pausenraum erreicht man durch Beleuchtung in den Abendstunden und durch Kooperation mit Sportvereinen und anderen Sportanbietern, die dort Kurse durchführen. Vandalismusschäden können zum Teil durch Investition in qualitativ hochwertige Ausrüstung begegnet werden.

Gegen das Argument, man habe keinen Platz für die Lagerung von Pflegegeräten, spricht das Beispiel der Alexander-Grundschule in Vechta (Abb. XXX). Die Schule hat in Kooperation mit dem Elternverein in Eigenarbeit ein Gerätehäuschen aus Holz gebaut und in den Pausenhof gesetzt. Es dient als Aufbewahrungs- und Ausgabeplatz für vielerlei Spiel- und Sportgeräte für die Pausen und Nachmittagsaktivitäten. Die Kinder geben gegen ein Pfand während der Pausen und am Nachmittag Geräte aus. So lernen sie nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern auch den Wert der Geräte zu schätzen und sich in einem Amt zu bewähren. Eine pädagogisch wertvolle Idee.

Ein Pausenhof, der als Ersatzparkplatz für die Autos der Lehrenden fungiert, stellt für die Schulleitung ein großes Problem dar. In den Innenstadtbezirken der größeren Kommunen herrscht ein Mangel an Parkplätzen. Öffentliche Verkehrsmittel sind für viele Lehrende keine Alternative, und es herrscht auch Lehrermangel. Das Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim hat in diesem Dilemma einen Kompromiss gefunden, indem der Schulhof baulich geteilt und ertüchtigt wurde (Abb.XX). Die Lehrenden erhielten einen separierten, geschützten Parkplatz auf dem, nun verkleinerten Pausenhof, und die Schülerinnen und Schüler erfreuen sich eines neu gestalteten Pausenhofs auf der immer noch angemessenen Restfläche. Wenn allerdings die Schulverwaltung Container auf den Schulhof stellen lässt, um zusätzliche Klassenräume zu erhalten, sollte der Restpausenhof zumindest für die Schülerinnen und Schüler attraktiv gestaltet werden.

 

Gestaltungsvorschläge für Schule und Stadtverwaltung

Die Planung eines Pausenhofes ist zum einen eine gesamtstädtisch auszurichtende Planungsaufgabe, da der schulische Raum im Kontext der kommunalen Stadtteil-, Freiraum-, Sport- und Schulentwicklung eingebettet ist. Insbesondere wenn er in den Nachmittagsstunden für die Schulkinder im Ganztagesbetrieb aufgesucht und für eine schulungebundene Nutzung geöffnet ist, ist der räumliche Bezug zum Wohnumfeld und den Wünschen der im Quartier lebenden Kinder und Jugendlichen ein zentrales Gestaltungsprinzip. Zum anderen muss jede Schule in Kooperation mit ihrer Schulaufsicht, Kommunalverwaltung, den Stadteilgruppen, Lehrenden, Anwohnern, Vereinen, Schülerinnen und Schülern, Eltern und der Kommunalpolitik ihre eigene Gestaltung für ihren Pausenhof finden. Und diese und die Regelung bezüglich der Nutzung hängen zunächst vom Schultyp, bzw. dem Alter der Kinder sowie der pädagogischen Schwerpunktsetzung/ Ausrichtung der Schule und den Lehrplänen des jeweiligen Schultyps ab, sofern der Pausenhof auch für den verpflichtenden Sport- und Bewegungsunterricht genutzt werden soll. In der Grund- oder Primarschule ist der Pausenhof in erster Linie ein Bewegungsraum und Spielplatz, wo hingegen die älteren Schüler aus den weiterführenden Schulen sich eher für sportartenorientierte Aktivitäten interessieren. In den Oberschulen erlebt man auf dem Pausenhof eher weniger sportlich aktive Schüler. Für deren Unterricht werden hauptsächlich die schulischen Normsportanlagen aufgesucht. Wie sollte aus schulsport- und bewegungsfachlicher Sicht ein Pausenhof gestaltet werden?

Pausenhofgestaltung und -betrieb aus der Sicht der Schule

Die bewegungsbezogenen Themen ergeben sich aus der Komplementarität aus schulsportlichen Anforderungen und entwicklungsunterstützenden Möglichkeitsräumen. Es handelt sich bezogen auf die Pausenräume für den Primarbereich und bei den unteren Klassenstufen der Sekundarstufe I um Laufen, Springen (auch Hoch- und Weitspringen), Werfen (auch Kugelstoßen), Spielen (auch Ballspiele), Balancieren, Hangeln, Rollen und Gleiten, die in vielen Variationen ausgeübt werden sollen. Hierbei ist positiv festzuhalten, dass Schülerinnen und Schüler vorgefundene Pausenhofräume nach ihren eigenen Bewegungswünschen lesen, deuten und mit ihnen „spielen“, sich also von ihnen anregen lassen, etwas Eigenes zu tun.

Man kann fünf verschiedene Raumtypen unterscheiden, für die sich hinsichtlich bewegungsbezogener Gestaltungsprinzipien folgende beispielhafte Anhaltspunkte anbieten:

 

  • Bewegungsräume können sein: z.B. Spielplatzelemente, Geräte, Fläche für Skaten
  • Gestaltungsräume können sein: z.B. Freiräume, Rasen, Flächen
  • Begegnungsräume können sein: z.B. Sitzgruppen, Atrium, Netzschaukel, Klettergerüst
  • sinnliche Erfahrungsräume können sein: z.B. Balanciermöglichkeiten, Barfußpfad
  • Lernräume können sein: z.B. Sprung, Laufstrecke, Beach-Anlage (Lernen als sportunterrichtliche Kenngröße).

Die Schule sollte daher zunächst klären, welche Raumtypen sie für wichtig hält und wieviel Fläche sie hierfür zur Verfügung hat. Damit wäre die konzeptionelle, schulpädagogische Frage zunächst geklärt. Auf der Ebene der inhaltsbezogenen Umsetzungsprinzipien sind folgende Themen zu bearbeiten.

Altersgruppen und Spielgemeinschaften benötigen je eigene Räume für ihre Aktivitäten. Um Störungen zwischen den Akteuren zu vermeiden, sind Abgrenzungen räumlich zu gestalten (durch Modellierungen, Hecken, Bäume, Bodenbeläge, Farben auf Böden, Spielgeräte u.a.). Thematisch gestaltete Inseln mit Zwischenräumen für verschieden Aktivitäten sind Elemente eines Gesamtthemas des schulischen Außenraums. Natur (Bäume, Hecken, Büsche) sollten als Elemente des Bewegungsraums in die Gesamtraumplanung integriert werden. Das Gespräch (Unterrichtsgespräch, zwanglose Gespräch zwischen den Schülern, Pausengespräche, verschieden große Gruppen) ist ein wesentlicher Teil der Schülerkultur. Altersgerechte Sitzmöglichkeiten müssen das Miteinanderreden stimulieren (Atrium, Sitzblöcke, Baumstämme, Rundtische mit Sitzen, Geländemodellierungen). Auch freie, ungestaltete Räume, Freiräume für selbstgestaltetes Spielen sind sehr sinnvoll (Rasenfläche, unbegrenzte Spielfläche).

Schülerinnen und Schüler probieren sich aus, deuten ihre vorgefundenen Räume selbst. Daher sollen Räume als Möglichkeitsräume geplant werden, die zu Vieldeutigkeit anregen und möglichst alle Sinne der Kinder ansprechen (wenig normierte Sportflächen und nur multifunktionale Geräte, Geländemodellierungen und verschiedene -beläge und Materialien, evtl. mehrere kleine Flächen mit unterschiedlichen Belägen/Untergründen/Farben). Das Sportverhalten der Schülerinnen und Schüler wird sich am Wandel des Sports orientieren. Der Pausenraum sollte den Wandel möglichst zulassen (wenig Geräte, keine kurzlebigen Spezialbeläge, kaum Linien auf Belägen).

Es ist wünschenswert, dass der Pausenraum aus pädagogischer Sicht als der Raum der Kinder, als „ihr“ Raum erlebt wird. Damit werden die Achtsamkeit und die Verantwortung der jungen Menschen für den ihnen zeitweise überlassenen Pausenraum angesprochen. Das „Wertbewusstsein im Tun“ kann dadurch unterstützt werden, wenn von Beginn der Idee bis zu der Planung und Umsetzung der Pausenhofgestaltung alle beteiligt werden: Schulleitung, Lehrende, Schüler, Technisches Personal, Elternverein, Schul-, Sport- und Jugendverwaltung, sozial- und jugendbezogene Stadtteilgruppen, Stadtteilpolitik, Nachbarn. Auch die Nutzungsordnung, Pflege und Aufsicht wird mit allen Beteiligenden abgestimmt und möglichst auch durch die Schüler mit überwacht. Der Grundgedanke hinter dieser Haltung nimmt das Thema Nachhaltigkeit auf. Die Kinder und Jugendlichen (sollen) lernen, dass ihnen der Pausenraum für eine Zeit „geliehen“ wird und gehört. Er soll auch noch für die folgenden Schülergenerationen geschützt und erhalten bleiben. Dieses Erziehungsziel gilt ganz besonders für die heutige Zeit, in der die Achtsamkeit für Menschen und Dinge abnimmt.

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