FLL-Fachtagung „Freiflächenmanagement“ am 13. September 2011 in Osnabrück

Die „Empfehlungen für die Planung, Vergabe und Durchführung von Leistungen für das Management von Freianlagen (Freiflächenmanagement)“, Ausgabe 2009, verdeutlichen die Bedeutung für Freiflächen und deren Pflegeerfordernisse im Zusammenspiel zwischen der Grünen Branche auf der einen Seite und der Wohnungswirtschaft und dem Facility Management auf der anderen Seite.

FLL-Fachtagung „Freiflächenmanagement“ am 13. September 2011 in Osnabrück

Auch aus diesem Grund wird die FLL am 13. September 2011 erneut an der Hochschule Osnabrück eine Fachtagung zum Thema „Freiflächenmanagement“ anbieten. Gegenüber dem letztjährigen Motto „von Steuern, Stauden und Statistiken“ lautet das Motto in diesem Jahr „von Machern, Märkten und Marketing“.

Folgende Themenschwerpunkte sind hierzu vorgesehen:
• Freiflächenmanagement und ein neuer Marketing-Mix für das Grün;
• Facility Management als fester Bestandteil des Marketing des Unternehmens;
• Freiflächenmanagement als visuelle Notwendigkeit („Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“);
• Grünflächenmanagement als strategisches Element im Stadtmarketing;
• Freiflächenmanagement in der Wohnungswirtschaft – positive und negative Einflüsse durch Außenanlagen als fester Bestandteil des Marketings;
• Grünflächeninformationssysteme (GRIS) als Marketinginstrument für mehr Bürgerinformation.
Zielgruppen für die Veranstaltung sind u. a. Auftraggeber aus den verschiedenen Bereichen (z. B. Unternehmen der Wohnungswirtschaft und des Facility Managements, Städte/Kommunen), Ausführungsbetriebe des GaLaBaus, Anbieter von Software (z.B. zu Grünflächeninformationssystemen, Luftbildauswertungen, Datenbanken etc.) sowie Sachverständige.

Das detaillierte Programm kann ab Mitte Juli unter www.fll.de abgerufen oder bei der FLL-Geschäftsstelle angefordert werden. Gern bietet die FLL interessierten Sponsoren eine Zusammenarbeit an, von der alle Beteiligten profitieren! Sponsoren, die an der Förderung der Fachtagungen interessiert sind, können sich gern an die FLL-Gst. wenden.


Neuer Fachbericht „Garten und Therapie“ liegt ab Ende Juli vor

FLL-Fachberichte sollen Erkenntnisse der Wissenschaft und Erfahrungen der Praxis widerspiegeln und der Information von Auftraggebern, Planern, Ausführungsbetrieben, Wissenschaftlern und sonstigen politischen und fachlich Verantwortlichen dienen. Sie können als Ratgeber und Anleitung zum Handeln genutzt werden. Mit dem Fachbericht „Garten und Therapie“ verfolgt die FLL in dieser Hinsicht mehrere Ziele. Der neue Fachbericht

• versteht sich als erstes Ergebnis, das über die Arbeit im Regelwerksausschuss (RWA) „Garten und Therapie“ und seines begleitenden Arbeitskreis (AK) informiert und die Leitlinien für die weiterführende Arbeit dieser FLL-Gremien definiert;
• bezieht sich auf das Umfeld (Freiraum bzw. Außenraum) von Kliniken, Einrichtungen der Altenhilfe sowie von stationären und ambulanten therapeutischen Einrichtungen;
• zeigt auf, welche therapeutischen Aspekte im Umfeld der o. g. Institutionen verwirklicht werden können und unterstreicht die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit in den unterschiedlichen medizinisch-therapeutischen Bereichen der Thematik „Garten und Therapie“;
• ermöglicht und unterstützt den dazu wichtigen und notwendigen fachlichen Austausch zwi-schen den gärtnerischen Berufsgruppen (z. B. Landschaftsarchitekten, Landschafts-, Stau-den-, Friedhofs- und sonstigen Gärtnern des Gartenbaus und anderer Fachsparten) und den medizinisch-therapeutischen Berufsgruppen (z. B. Ärzten, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen und Pflegende);
• zeigt auf, welche Anforderungen an Planung, Ausführung und (gärtnerische) Pflege der Gartenanlagen für die Therapie verschiedener Krankheitssymptome zu beachten sind (der Garten als ‚Werkzeug’ des Therapeuten);
• plädiert nicht für eine neue Therapierichtung und definiert nicht, was eine erfolgreiche gärtnerische-therapeutische Arbeit ist;
• bezieht sich bewusst auf den Zusammenhang von Krankheit (Symptome), Therapie und Garten und veranschaulicht hier vielfachen Forschungsbedarf;
• thematisiert bewusst nicht den Zusammenhang zwischen Gesundheit (Prophylaxe), Befindlichkeit (Wellness) und Natur, denn diese Themen sind im Sinne des FLL-Kerngeschäfts „Regelwerksarbeit“ nicht umsetzbar. Zu diesen Themen liegen aber umfangreiche Arbeiten vor, die auch in der Literatur gut dokumentiert sind.
• soll sich als seriöse Argumentations- und Motivationshilfe für die Kommunikation mit Entscheidungs- und Kostenträgern, Fördermittelgebern, Stiftungen etc. etablieren.

Der Fachbericht „Garten und Therapie“ kann als Broschüre ab Ende Juli 2011 über den Online-Shop der FLL oder bei der FLL-Geschäftsstelle zum Preis von 25 Euro bezogen werden. Der Download wird voraussichtlich ab dem 20. Juli verfügbar sein und kostet ebenfalls 25 EUR.


 

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