FSB 2011: Internationale Plattform für Spiel und Sport

630 Anbieter aus 45 Ländern

„Der BSFH freut sich in Zusammenarbeit mit der Playground@Landscape auf der FSB vertreten zu sein. Die Vorträge des Messeforums waren überaus vielfältig, interessant und sehr gut besucht. Schwerpunkt war die neue Norm für Spielplatzprüfer. Auch die Verlosung von hochkarätigen Spielgeräten fand sehr viel Anklang, und es waren zahlreiche richtige Antworten der Teilnehmer dabei. Auffällig war die hohe Präsenz internationaler Besucher und dass sehr viele Kommunalvertreter aus NRW die Messe besucht haben. Der BSFH dankt der Koelnmesse für die hervorragende Organisation und Zusammenarbeit und freut sich schon sehr auf die FSB 2013." So Ulrich Scheffler, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen-Hersteller e. V. (BSFH).
Mit einer rundum positiven Bilanz und sehr guter Stimmung endete am Freitag, dem 28. Oktober 2011, die FSB, Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen, in Köln. Mit 630 Anbietern aus 45 Ländern verzeichnete die FSB einen Ausstellerzuwachs von zehn Prozent und damit einen neuen Ausstellerrekord. Im Verbund mit der aquanale, Internationale Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente, zählte die FSB rund 24.000 Fachbesucher aus 112 Ländern. Damit bewegten sich die Besucherzahlen auf konstant hohem Niveau. 66 Prozent der Anbieter und 57 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland nach Köln. „Das sehr gute Ergebnis gepaart mit der hohen Internationalität und Besucherqualität unterstreicht eindrucksvoll das internationale Renommee der FSB als international führende Messe für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen", so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse. „Dazu trägt nicht zuletzt auch das langjährige Engagement von IOC und IPC im Rahmen der FSB bei." Sehr gut besucht war auch der 22. IAKS Kongress, der weltweite Trends im Sportstätten- und Freizeitanlagenbau fokussierte und wegweisende Projekte präsentierte. Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Präsident der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS), bilanzierte: „Die perfekte Symbiose zwischen FSB und IAKS Kongress macht Köln alle zwei Jahre zum Mittelpunkt der internationalen Sport- und Freizeitbranche. Der IAKS Kongress und die begleitenden Fachtagungen boten exzellente Möglichkeiten für das Networking und den Informationsaustausch aus aller Welt. Dabei wurde erneut der Bedarf nach Konzepten deutlich, die Nachhaltigkeit nicht nur im Betrieb ermöglichen, sondern auch die wachsende Nachfrage nach attraktiven Bewegungsangeboten berücksichtigen."
Messestatements einiger Aussteller

Ulrich Scheffler, Lappset Spiel-, Park-, Freizeitsysteme GmbH:
„Für die Lappset Group als internationaler Konzern mit Niederlassungen in über 40 Ländern war die FSB eine hervorragende Plattform, um den Weltmarkt unsere neuen Trendsportprodukte zu präsentieren. Wir waren von dem sehr positivem Feedback, gerade unserer deutschen Kunden, begeistert. Unsere Vertriebsmitarbeiter hatten die Gelegenheit ihre guten Kundenkontakte zu vertiefen und zahlreiche neue und vielversprechende Interessenten zu gewinnen. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Ruhr-Raum ist eine Messe wie die FSB Pflicht – und muss sich entsprechend positionieren. Dennoch muss sich die Kölnmesse Gedanken machen, diesen Raum noch mehr zu aktivieren.
Prinzipiell zur Messe FSB: Freizeit, Fitness und Sport in der Öffentlichkeit ist akzeptiert und gehört zum Stadtbild. Dafür müssen auf einer Messe, wie die FSB eine ist, Lösungen angeboten werden. Das heißt, dass „F“ und das „S“ bei der FSB auch auf den Messeständen herauszuheben. Es bleibt die Frage zu stellen, ob eine Rutsche auf der FSB zeitgemäß ist!? Sport auszuüben im öffentlichen Raum, nicht vereinsgebunden, braucht eine Plattform. Die Hersteller des Bundesverbandes BSFH, Bundesverband für Spielplatzgeräte und Freizeitanlagen-Hersteller, müssen darauf eine Antwort geben. Auf der Messe. Dazu bietet die FSB die geeignete Plattform. Das öffentliche Interesse, die Städte, müssen eine Antwort parat haben, Plätze bieten, wo sich Skater, Boulder-Fans, Parcours-Läufer wiederfinden. Damit platziert sich die FSB auch anders gegenüber die GaLaBau: Sport und Freizeit im öffentlichen Raum gegenüber Grün im öffentlichen Raum. Als Branche möchten wir zusammen mit den Messegesellschaften neue Ideen und Konzepte entwickeln, um mit der Kommune umfassend ins Gespräch zu kommen.“

Klaus-Peter Gust, SIK-Holz:
„Am Freitag schloss um 18:00 Uhr die Köln Messe ihre Tore. Nach vier Stunden harter Arbeit hatten wir unseren Bienenstand wieder zum Abtransport verladen.
Warum man eine Messe mit massiven und sperrigen Ausstellungsstücken immer im Obergeschoss der Messegebäude veranstalten muss, ist mir unklar. Alles muss mit Lastenaufzügen nach oben, und am Ende der Messe wieder nach unten transportiert werden. Es entstehen unnütze Wartezeiten und man verbringt mehr Zeit mit Anstehen, Warten und Fahrstuhlfahren, als mit dem eigentlichen Standauf- bzw. -abbau. Ob sich das mit dem zu erwartenden Mehrumsatz lohnt, lässt sich jetzt noch nicht sagen.
Sicher ist, dass wir gute Gespräche mit sehr vielen Kunden hatten. Dabei bekamen wir wichtige Hinweise und Anerkennung für unsere jahrelange Arbeit. Die diesjährige FSB war für uns in zweifacher Hinsicht ein Jubiläum. Es war unsere zehnte Teilnahme in den letzten 20 Jahre. Sozusagen ein Stück deutsche Einheit.
Wir haben in dieser Zeit die Branche mit Robinienholz infiziert. Fast alle deutschen Hersteller, die früher fast ausschließlich gerades und kesseldruckimprägniertes Holz verwendeten, haben nun in ihrem Angebot krummschaftige Spielgeräte aus Robinienholz. Das war unser nachhaltiger Beitrag zur naturnahen Gestaltung von Kinderspielplätzen. Manche Dinge erscheinen uns jedoch in Form, Farbe und Inhalt überdesignt oder sind in Inhalt und Form unstimmig. Inwiefern die Kunden das eine oder andere lieben, ablehnen oder sich bald übersehen werden, wird man in absehbarer Zeit erkennen. Sehr aufgefallen sind uns die Plastik, GFK und Kunststoffideen aus Fern Ost und dem Baltischen Raum. Ob das in Deutschland eine Chance hat, glauben wir kaum. Aber vielleicht kommen ja von dort auch bald Kinderspielplatzgeräte aus Robinienholz …!“

Renate Zeumer, Playfit GmbH:
„Wie schon 2009 war auch die FSB 2011 für playfit ein voller Erfolg. Obwohl scheinbar weniger Messegäste die Halle 3.2 besuchten, konnte playfit im Vergleich zur letzten FSB etwa doppelt so viele Kontakte verzeichnen. Auch in diesem Jahr war der Anteil internationaler Interessenten sehr hoch, wobei Vertreter deutscher Kommunen und Landschaftsarchitekten nicht zu kurz kamen. Diese Resonanz macht deutlich, wie sehr sich das Thema Bewegungsparcours für den öffentlichen Raum in den vergangenen Jahren etabliert hat. Dieses Jahr ermöglichte playfit den Besuchern ein Erlebnis besonderer Art: mit einem Alterssimulationsanzug konnten auch jüngere Menschen die typischen körperlichen Einschränkungen älterer Generationen am eigene Leib im Praxistest an playfit Geräten erfahren. Einstimmiges Ergebnis: die playfit Geräte sind auch im hohen Alter sicher zu nutzen.
Die in den letzten zwei Jahren gestiegene Anzahl an Herstellern für Outdoor-Fitnessgeräte spiegelte sich an der sichtbar höheren Messepräsenz von Bewegungsparcours unterschiedlicher Ausführungen wider. Zum Vorteil für die Messebesucher, da sie sich ein schnelles Bild über die gewachsene Produktpalette und die vielfältigen Qualitätsmerkmalen machen konnten. Wir sind gespannt auf die Entwicklungen bis zur GaLaBau 2012.“

Beatrix Sauter, KuKuk GmbH:
„Inwiefern die FSB uns Neukunden bescheren wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.Insgesamt fand ich die Idee des Marktplatzes von Stadt und Raum nicht schlecht, dort waren Gleichgesinnte zusammen vereint. Wir hatten zudem im Vorfeld auf der FSB Homepage unsere Messeneuheiten platziert und sind entsprechend von Besuchern auch darauf angesprochen worden. Ich hatte den Eindruck, dass die Messebesucher sich gezielt ‚ihre‘ Messestände vorab schon aussuchten und diese dann besuchten. Flaneure gab es nur wenige. Messe ist anstrengend, da muss der Besucher schon gut vorbereitet sein, um einen Messetag zu überstehen. Unsere Halle war aber aus meiner Sicht alle drei Tagen nicht so gut besucht, wie die anderen beiden (Bäderanlagen, Sportstätten), wo der Bär tanzte. Vielleicht sollte man beim nächsten Mal noch mehr Werbung für die Freiraumplanung machen, IAKS hat für seine Anliegen monatelang vorher immer und immer wieder Werbung gemacht.“

Karolin Ahrens, Spiel-Bau GmbH:
„Das richtige Maß an Offenheit sichert den Erfolg - mit diesem Gedanken im Hinterkopf nahmen wir seit vielen Jahren wieder an der FSB in Köln teil, mit dem Ergebnis einer überaus positiven Resonanz auf unsere Firmenentwicklung. Die zunehmende Vernetzung unseres Unternehmens hauptsächlich im Ausland führt zu guten Umsatzsteigerungen. Daher freuen wir uns sehr, dass wir auch auf der FSB in Köln viele neue ausländische Kontakte knüpfen konnten.“

Wolfgang Keiner, Huck Seiltechnik GmbH:
„An unserem Stand hatten wir nicht nur die Gelegenheit den Kontakt zu unseren guten Kunden zu pflegen, welche zur Messe aus dem In- und Ausland angereist sind (z.B. Neuseeland, Israel, Türkei, etc.), auch hatten wir sehr guten Zuspruch von Entscheidungsträgern und Interessenten aus dem Bereich Kommunen, Architekten und Planer. Unserer Meinung nach genießt die FSB vor allem im Ausland noch immer hohen Stellenwert, daher wurden unsere Erwartungen an ausländische Besucher und Interessenten mit der hohen Anzahl entsprechend bestätigt.
Einziger Kritikpunkt sind unserer Meinung nach die gleichlautend langen Öffnungszeiten am letzten Messetag (Freitag 10 – 18 Uhr). Hier sollte man evtl. überdenken, dass eine entsprechende Verkürzung um ca. zwei bis drei Stunden die Besucheranzahl eher ballen kann. Evtl. sollte man - im Hinblick auf die Arbeitszeiten im öffentlichen Bereich an Freitagen und evtl. Wochenend-/
Feierabend-Verkehr auf den Straßen - auch überlegen, die Veranstaltung generell auf die Wochentage Dienstag – Donnerstag zu legen. Wir sehen zumindest momentan keinen Grund der dagegen sprechen könnte.
Insgesamt gesehen fällt unser Resultat für die FSB 2011 sehr positiv aus, da es sich bei den Interessenten - welche noch nicht als Kunde geführt werden - fast ausschließlich um qualitativ hochwertige Kontakte und nahezu durchgehend um Entscheidungsträger handelte. Wir gehen fest davon aus auch in 2013 wieder an der FSB teilzunehmen. In 2010 haben wir nicht als Aussteller an der GaLaBau teilgenommen, eine Entscheidung über die Teilnahme in 2012 steht noch aus und wird zur Zeit intern ausgearbeitet.“

Karl Köhler, Berliner Seilfabrik GmbH & Co.:
„Die Messe FSB11 war wieder sehr erfolgreich für uns. Einerseits waren die Besucher sehr regional, andererseits jedoch international. Für uns, die wir einen großen Exportanteil haben, ist diese Mischung optimal, zumal wir auf einem Gemeinschaftsstand mit unserem regionalen Vertriebspartner Tapper & Hollmann standen. Wir hatten die Gelegenheit, unsere Neuheiten „Terranova“ unseren Inlandskunden und unseren ausländischen Partnern vorzustellen. Der Besuch kam aus Australien, USA, Singapur, Japan und vielen weiteren, fernen Ländern sowie aus Europa.“

Achim Höse, BSW GmbH:
„Die Internationalität der FSB ist unübertroffen. Eine derartige Fülle von qualifizierten Anfragen aus aller Welt bietet uns sonst keine Messe. Vor allem Händler, Bauunternehmer und Planer aus den Emerging Markets gaben sich auf unserem Messestand in der Halle 11.2. die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Konkrete Anfragen zu Sportbauprojekten und Wünsche nach langfristigen Kooperationen hätten in diesem Jahr kaum besser sein können. Die Krisenängste von vor zwei Jahren sind offenbar überwunden. Dabei wurde deutlich: Unser Fokus auf gute, hochwertige Produkte, ansprechend und international vernetzt präsentiert, zahlt sich aus. BSW und seine Tochtergesellschaften in den USA und Australien sind berechenbare und zuverlässige Partner. Das wird in der Welt geschätzt. Denn die Empfehlungen international arbeitender Brancheninsider wiesen in diesem Jahr direkt auf unseren Messestand. Nur die Kommunen in Deutschland machten sich rar. Aber die erreichen wir über die GaLaBau und per Direktmarketing. Für uns ist die FSB die wichtigste internationale Handelsplattform und war in diesem Jahr wieder ein Volltreffer.“

Sylvia Karras, Gummiwerk Kraiburg Relastec GmbH:
„Wir konnten feststellen, dass sich die FSB (Halle 11.2.) sehr gut entwickelt hat, im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Es war wirklich eine gelungene Messe, mit einem so regen Kundenverkehr auf unserem Stand, den wir zuvor in der Form noch nicht erlebt haben. Unabhängig von unserem bestehenden Kundenstamm, den wir direkt eingeladen hatten, konnten wir auch internationalen Kundenbesuch z.B. aus Ägypten, Malta, Norwegen begrüßen. Die komplette Messeorganisation war perfekt! Großes Lob an alle Verantwortlichen. Die GaLaBau sehe ich immer noch für unseren Bereich Euroflex Fallschutzprodukte als die Hauptmesse an, aber in Kombination mit unserem zweiten Bereich Sportec elastische Beläge speziell für Sportanwendungen ist die FSB jetzt eine wichtige Ergänzung. Ich bin mir sicher, dass wir in zwei Jahren mit einem größeren Stand wieder vertreten sind.“

Frédéric Müller, Fritz Müller GmbH:
„Leider können wir zum Auf- und Abbau nur wieder das totale Chaos bestätigen und die Aussage unserer Fahrer war „Wenn hier ein System existiert, ist dies nicht erkennbar“. Außerdem müssen wir bemängeln, dass während des Aufbaus keine Einlasskontrollen durchgeführt wurden und somit die vorab ausgehändigten Aufbau- bzw. Abbauausweise recht sinnfrei waren. Der Messeablauf war im Großen und Ganzen recht gelungen, obwohl es keinen „Besucheransturm“ gab, war die Resonanz auf der Messe bezüglich unserer Produkte sehr gut. Die Kölnmesse könnte den Rhein-Ruhr-Raum mehr aktivieren.“

Monika Heinzmann, Kaiser & Kühne Freizeitgeräte GmbH:
„Wir haben einen sehr hohen Anteil an internationalen Besuchern erlebt. Ärgerlich ist der Zeitpunkt, gerade in der Ferienzeit diese Messe abzuhalten. NRW und die Niederlande hatten Ferien. Der Besucheransturm war besonders am Donnerstag sehr stark. Nachmittags war es allgemein ruhiger. Die Öffnungszeiten 10 Uhr bis 18 Uhr waren gut. Von der Logistik und Aufbau des Messestandes haben Messen, wie die GaLaBau Vorteile: Anfahrt, Fahrstuhl, Catering etc.
Es ist jedes Jahr genau zu betrachten, ob an einer Messe aktiv teilgenommen werden sollte.“

Ludwig Loeb, Play Style GmbH:
„Rückblickend können wir sagen, dass sich die Teilnahme an der FSB für uns positiv darstellt. Unsere Produktlinie „Public“ aus der Serie Action4Kids, die wir auf der Messe FSB erstmalig präsentierten, fand ein positives Echo bei den Besuchern, und hier besonders bei den kommunalen Besuchern, dieser Messe. Auch aus internationaler Sicht heraus, war die Präsentation ein Erfolg. Als schwach erwies sich der Freitag bei den Besucherzahlen. Dies mag vielleicht mit der etwas unglücklichen Terminierung, Ferien in NRW und langes Wochenende, im Zusammenhang stehen. Unter Umständen aber auch mit der etwas mageren Präsentation von Seiten der Messe im Rhein-Ruhr-Gebiet.“

Ralf Göldner, S•O•R:
„Die FSB 2011 in Köln hat alle Erwartungen, die wir als Aussteller in diese Messe gesetzt haben, voll erfüllt. Wir freuten uns nicht nur über das große Interesse an unseren Edelstahl-Outdoor-Fitnessgeräten für Jung und Alt, sondern konnten zahlreiche neue Kontakte, vor allem auch für den Export, knüpfen.“

Rolf von der Horst, Geschäftsführer der Stadt und Raum Messe und Medien GmbH:
„Wir und unsere Partner sind mit dem Verlauf der FSB sehr zufrieden. Die lebendig gestaltete Präsentationsfläche mit dem zentralen "Marktplatz" hat die Kommunikation gefördert und zu vielen guten Gesprächen zwischen Fachbesuchern und Ausstellern geführt. Wir konnten mit unseren Partnern auf einer kompakten Fläche Produkte aus den Bereichen Parkmöbel, Pflanzen, Licht, Bodengestaltung und Spielgeräte präsentieren. Messeneuheiten wie der "Mobile Garten" haben das Innovationspotential der Hersteller unter Beweis gestellt."

Besucher der FSB

Steffen Strasser, Playparc GmbH:
„Die FSB-Messe war für uns als Besucher eine interessante Möglichkeit neue Entwicklungen und Trends auf dem Markt zu beobachten. Leider haben wir davon nicht viele gesehen. Das BSFH-Forum hat uns dieses Mal recht gut gefallen.

Reinhard Bojahr, Procon Play & Leisure GmbH:
„Die Kölner Messe ist mehr denn je ein Schaufenster der Internationalen Anbieter und dementsprechend auch von ausländischen Besuchern geprägt. Aus den vielfältigen Produkten ragt immer noch überdeutlich das Thema Kunstrasen in all seinen Facetten heraus. Ich vermute dahinter den Versuch Unterschiede deutlich machen zu wollen, wo selbst für den Fachmann die Frage nach produktspezifischen Besonderheiten/Vorteilen immer schwerer einschätzbar ist. Die andere besonders augenscheinliche Veränderung im Vergleich zu früheren Messen ist die zunehmende Teilnahme asiatischer/chinesischer Anbieter (hier hat es offenbar besonders den weltbekannten Hersteller vorfabrizierter Sportböden, Mondo aus Italien erwischt, der durch chinesische Plagiate herausgefordert wird). Auch scheinen die Anbieter vorgeschalteter Produktionsprozesse die Messe für sich zu entdecken (z.B. Faserhersteller oder sogar Beschichter im Bereich Rasen bzw. Granulierer, Gummihersteller bei Granulaten). Ebenfalls bemerkenswert war für mich, die deutlich zunehmende Präsenz von Prüfinstituten, offenbar ein Ergebnis des wachsenden Nachweisbedarfs der vielfältigen Qualitätsansprüche und die gewachsenen Kapazitäten weiterhin zu beschäftigen.
Bei meinen Gesprächen mit anderen Besuchern war auffällig, dass das Fehlen der beiden international bekannten Spielgerätehersteller Kompan und Hags diese ganz offenbar irritiert hatte. Das Angebot von Geräten zur Erhaltung der Bewegungsfähigkeit älterer Menschen ist offenbar nicht nur bei den etablierten Spielgeräteherstellern angekommen, sondern ist auch von bisher weniger bekannten Anbietern aufgenommen worden.“
 

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