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FSB 2025 mit sehr starker Nachfrage auf Ausstellerseite
Neun Monate vor Beginn der FSB verzeichnet die Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bewegungseinrichtungen eine starke nationale wie internationale Nachfrage. Mehr als...
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In diesem Sinne ist sie eine ideale Gastgeberin für die 6. Konferenz Child in the City, mit der eine kindgerechte Stadtplanung gefördert werden soll. Zagreb folgt mit der Initiative fünf europäischen Städten, die in der Vergangenheit diese alle zwei Jahre stattfindende Tagung veranstaltet haben. Im September dieses Jahres werden Vertreter der Stadt Zagreb und die Organisatoren der Tagung – die Stiftung Child in the City und das European Network Child Friendly Cities – mit Delegierten aus ganz Europa verschiedene Aspekte und Politiken für kinderfreundliche Städte diskutieren und sich über bereits bewährte Initiativen austauschen.
Die diesjährige Konferenz widmet sich vier spezifischen Themen. Eins davon ist das Spiel von Kindern. „Die Schwerpunkte sind der Einfluss auf die Stadtplanung sowie das Ziel, dem Bedürfnis von Kindern nach Zeit und Raum zum Spielen gerecht zu werden“, erklärt der Vorsitzende des europäischen Netzwerkes Child Friendly Cities, Jan van Gils. Van Gils weiter: „Das Spiel ist die natürlichste Verhaltensweise von Kindern und für ihre Entwicklung von fundamentaler Bedeutung. Kinder benötigen ausreichend Zeit und Raum, um sie selbst sein und ebenso erwachsen werden zu können.“
Die Konferenz Child in the City beschäftigt sich ferner mit der UN-Kinderrechtskonvention. Diese Konvention richtet sich an die Lokalpolitik im Hinblick auf Kinderfreundlichkeit. In Erwartung des 25. Jahrestages der UN-Konvention im Jahr 2013 wird die Konferenz Child in the City an der Formulierung einer Vorbemerkung (d.h. einer offiziellen Auslegung) von Artikel 31 (Recht auf Spiel) der UN-Kinderrechtskonvention mitarbeiten. Dieses Projekt wurde vom Komitee für Kinderrechte bereits gestartet und soll bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz ist die Gesundheit von Kindern in kinderfreundlichen Städten. Die Herausforderung bei diesem Thema liegt in der integrierten Betrachtung der verschiedenen Aspekte von Gesundheit. Denn neben der körperlichen Gesundheit müssen auch die psychische Gesundheit (Wohlbefinden, Selbstvertrauen, Lebensfreude) und im weiteren Sinne die soziale Gesundheit (sich zu Hause und im sozialen Umfeld anerkannt zu fühlen, Freunde zu haben, in einem gesunden Umfeld zu leben usw.) berücksichtigt werden. Diese verschiedenen Aspekte der Gesundheit werden auf der Tagung diskutiert und in ihrem Zusammenhang betrachtet.
Der vierte und letzte Schwerpunkt dieses Jahres ist die intergenerationale Entwicklung. Jan van Gils hierzu: „Kinder wollen keine isolierte Gruppe von Bürgern sein, ebenso wenig wie andere Gruppen, zum Beispiel ältere Menschen, ausgegrenzt werden möchten. Daher dient dieses Thema keineswegs nur der Ausschmückung, vielmehr bildet es einen wesentlichen Aspekt der Qualität einer Gesellschaft.“ Van Gils weiter: „Das Thema wird europaweit diskutiert. Keine Ausgrenzung und kein Auseinanderwachsen von Generationen, sondern Integration! Da dies innerhalb von Familien möglich ist, muss es auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene umgesetzt werden.“ Und abschließend: „Ich hoffe, dass unsere Konferenz im September erneut immer mehr Städte motiviert, ein zunehmend kinderfreundliches Umfeld zu schaffen.“
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Child in the City Foundation
Ilona Leuvenkamp, Projektmanager
Tel.: +31 (0)30 6981800
E-Mail: ileuvenkamp@childinthecity.com
www.childinthecity.com / www.childfriendlycities.eu