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Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

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27.02.2013 - Ausgabe: 1/2013

FSB rückt Kommunen und Vereine stärker in den Fokus

Neue Tagefolge: FSB öffnet von Dienstag bis Freitag.

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Aufgrund des mehrheitlichen Wunsches der FSB Aussteller und mit Zustimmung des Fachbeirats findet die FSB, Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen, ab 2013 mit veränderter Laufzeit statt. Die Veranstaltung ist zukünftig vier Tage und von Dienstag bis Freitag geöffnet (Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 16 Uhr). Parallel dazu wird auch die Tagefolge der aquanale, Internationale Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente, auf Dienstag bis Freitag verlegt. Daher finden die nächste FSB und die nächste aquanale vom 22. bis 25. Oktober 2013 exakt zeitgleich in Köln statt. "Ziel der veränderten Laufzeit ist es, insbesondere Entscheidungsträgern aus Kommunen und Vereinen, aber natürlich auch den vielen internationalen Besuchern vier Tage - und damit mehr Zeit - zum Besuch der FSB zu geben", so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH. "Gleichzeitig werden wir Themen und Herausforderungen, die Kommunen und Vereine aktuell beschäftigen, in den Mittelpunkt rücken. Durch diese Maßnahmen wollen wir insbesondere noch mehr Vertreter dieser Besucherzielgruppen zum Besuch der FSB bewegen." Geplant sind ein "Tag der Kommunen" und ein "Tag des Sportvereins". In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen nationalen Sport- und Kommunalverbänden werden dabei im fachlichen Rahmenprogramm eigene Workshops für diese Besucherzielgruppen verankert. Ab 2013 werden zudem die Schwimmbadbereiche von FSB und aquanale in gemeinsamen Hallen, der Halle 10.1 und 10.2, zusammengefasst. Die Bereiche Schwimmbad und Wellness werden klar nach Themenwelten segmentiert. "Dadurch schaffen wir eine ganzheitliche, klar strukturierte Darstellung des öffentlichen und privaten Schwimmbad- und Saunabereiches", so Hamma.

Durch die Präsentation der Schwimmbadbereiche von FSB und aquanale in gemeinsamen Hallen können sich nationale und internationale Messebesucher aus Kommunen, Schwimmbadbaubetrieben, Architektur- und Planungsbüros sowie Hotels und Premium-Privatbesucher einfach und ohne lange Laufwege über das für sie interessante Angebot informieren. Ergänzt wird das Angebot der Aussteller durch ein Rahmenprogramm, das verschiedene Events und fachliche Themen in das neue Hallenkonzept der Halle 10 integriert.

Die neue Strukturierung in den Bereichen Schwimmbad, Sauna, SPA und Wellness bietet den Besuchern auch dank unterschiedlich farbiger Bodenbeläge und deutlich zu erkennender Piktogramme eine bessere Orientierung. Die einzelnen Themenwelten sind optisch klar voneinander abgegrenzt. In Halle 10.1 schließt an den Bereich des öffentlichen Bäderbaus mit den Ausstellern der FSB die Themenwelt "Schwimmbad- und Wassertechnik" an, die das verbindende Element und damit auch den Übergang zum privaten Schwimmbadbereich der aquanale bildet. Ebenfalls in der Halle angesiedelt wird als inhaltliche Dachmarke für den Schwimmbad- und Wellnessbereich das Kölner Schwimmbad- und Wellnessforum, das um ein PlanerFORUM zur Bäderarchitektur für Planer und Architekten, insbesondere aus dem öffentlichen Schwimmbadbereich, erweitert wird. Zusätzliche Highlights in der Halle bilden die Sonderschau der European Waterpark Association für den öffentlichen Freizeit-Bäderbereich sowie der ServicePoint Schwimmbadbau inklusive Innovationsforum für den privaten Schwimmbadbereich.

Der Bereich "Sportanlagen" der FSB belegt zukünftig die gesamte Halle 11, während Produkte für den urbanen Freiraum und Spielplatzausstattung wie gewohnt in Halle 3.2 und erstmals auch in Halle 2.2 zu finden sind. Auch in diesen beiden Bereichen der FSB werden zahlreiche Aktionsflächen, aber auch einzelne Fachveranstaltungen die Hallen bereichern.

Insgesamt werden beim Messedoppel rund 1.000 Aussteller (davon rund 50 % aus dem Ausland) und mehr als 25.000 Besucher erwartet.

 

Deutsches Kinderhilfswerk: Städteplanung muss kinderfreundlicher werden

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Bundesregierung auf, bei der anstehenden Novellierung des Baurechts die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärker als bisher zu verankern. „Die Städteplanung in Deutschland muss kinderfreundlicher werden. Bisher werden hier die Belange von Kindern und Jugendlichen zu oft ignoriert. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, das Kindeswohl und die Herstellung kindgerechter Lebensbedingungen müssen Leitlinie in der Stadtgestaltung werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der heutigen Ausschussanhörung im Deutschen Bundestag zur Novellierung des Baugesetzbuches.

„Wir brauchen dringend ein Umdenken bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in diesem Bereich. Kinder- und Jugendpolitik muss als Querschnittspolitik gesehen werden und sich auch im Baurecht widerspiegeln. Die bisherigen Informationsverfahren sind nicht kindgerecht und müssen reformiert werden. Kinder- und Jugendbeteiligung muss als Qualität wahrgenommen werden. Im Selbstverständnis von Verwaltung und Politik sollte die Haltung entwickelt werden, dass Beiträge der Kinder und Jugendlichen als kreativer Impuls zu verstehen sind und damit Entscheidungsprozesse der Verwaltung positiv beeinflussen können“ so Hofmann weiter.

Mit der Auslegung von Plänen und der Möglichkeit, Stellungnahmen einzureichen werden Kinder ausgeschlossen, die nicht lesen können, aber auch für Grundschulkinder und auch die meisten Jugendlichen ist das beschriebene Verfahren nicht altersangemessen. Dem gegenüber schafft eine Beteiligungskultur, die auch Kinder und Jugendliche einbezieht, lebendige Städte, die für junge Menschen attraktiv sind.

Das Wissen um positive Wirkung von Beteiligungsprozessen mit Kindern und Jugendlichen an Bauplanungen, Stadtentwicklung und Spielorten ist mittlerweile vorhanden. Mit dem Modellprojekt „Kinderfreundliche Stadtgestaltung“ hat das Deutsche Kinderhilfswerk zahlreiche erfolgreiche Projekte begleitet. Es lassen sich dadurch zuverlässige Aussagen über die Anforderungen von Kindern und Jugendlichen, ihr Mitwirkungspotenzial, die bevorzugten Beteiligungsformen und die Nutzung der bestehenden Angebote treffen.
Weitere Informationen und Rückfragen: www.dkhw.de
 

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