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Strapazierfähige Hybridtragschicht verbessert Spiel auf dem Naturrasen

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Ein Sportrasen gilt als idealer Belag für den Fußballplatz, wird aber teilweise weit über seine Grenzen belastet. Hierbei bietet sich eine Hybridtragschicht als hilfreiche Lösung an, denn diese synthetische Armierung der Rasentragschicht hilft dabei die Spielschäden zu reduzieren, die Ebenheit zu erhalten, die Scherfestigkeit zu verbessern und die Nutzungsdauer zu erhöhen. Die Hybridtragschicht syntex®-green aus dem Hause Dold Sportflächen GmbH erfüllt diese Anforderungen und ist die einzige Hybrid- Rasentragschicht mit „2-Phasen-Technologie“. Sie unterscheidet sich von anderen Rasentragschichten durch die Beimischung von nicht zersetzbaren Verstärkungselementen als Armierung.

Die 2-Phasen-Technologie: Ungeachtet der mineralischen Komponenten garantiert die synthetische Faser in der ersten Phase eine sofortige Wirkung durch Aufbau eines stabilen, künstlich hergestellten Wurzelgeflechts schon während der Anwachsphase. In der zweiten Phase wachsen die Graswurzeln in die flächigen Vlieshäckselstückchen ein. Dadurch wird die Scherfestigkeit und Widerstandskraft der Rasentragschicht (RTS) auf Dauer erhöht und die Vliesstückchen bewirken als feste und trotzdem weiche Körper eine gewisse Elastizität der RTS. Diese dauerhafte Elastizität wirkt der Lagerungsdichte entgegen, was einen positiven Einfluss auf den Sauerstoffgehalt des Bodens mit sich bringt. Außerdem binden die Vlieshäcksel gleichzeitig Wasser und Nährstoffe an sich, ohne sich vollzusaugen. Die Vliesstücke sind inert und verrotten nicht. Dadurch verfügt syntex®-green über eine gesunde Wasserdynamik. Durch eine zusätzliche Beimischung von z.B: DiatoPor™ (bestehend aus Diatomeen, den Skeletten von Kieselalgen), kann der Wasserspeichereffekt noch zusätzlich gesteigert werden. Das bedeutet, dass die Graswurzeln auch in trockenen Zeiten noch gut mit Wasser versorgt sind. Somit bleibt die RTS in sich stabil, da sie sich auch nach stärkerer Beanspruchung wieder selbst regenerieren kann. Als Ergebnis steht eine scherfeste, vitale RTS mit hoher Strapazier- und Regenerationsfähigkeit zur Verfügung.

Die Hybridrasentragschicht bietet dem aufliegenden Natursportrasen einige Vorteile. Neben den obengenannten auch u.a. eine bessere Wasserdynamik, eine höhere Wasserdurchlässigkeit, eine höhere Tragfähigkeit, eine kürzere Regenerationszeit, eine gute Durchwurzelung und eine höhere Vitalität der Rasennarbe. Man kann einen gesamten Sportplatz damit auskleiden oder sich nur auf Torraum oder Mittelachse beschränken.

Das syntex®-green Konzept schafft einen robusten, hoch scherfesten Naturrasen mit schnellen Regenerationsphasen und bietet eine verbesserte Spielqualität und vor allem auch eine deutlich längere Bespielbarkeit. Mehr Informationen unter www.dold-sport.de

 

Statement Institut Dr. Lung Für angewandte Rasenforschung:

„Das „Hybridsystem syntex®-green“ ist insofern ein interessantes Hybridsystem für die Stabilität und Wasserkapazität der RTS, weil es einerseits durch die feinen Fasern ähnliches bewirken könnte, und sehr wahrscheinlich nach erster Begutachtung auch tut, wie die natürliche „Lebendverbauung“ im Boden. Die natürliche Lebendverbauung im Boden erfolgt durch Mikroorganismen, die entweder die Bodenpartikel miteinander verkleben, oder als Pilzhyphen umschließen, und so auf diese Weise zusammen halten. Es scheint so, als ob diese feinen synthetischen Fasern z.T. ähnliches bewirken könnten, wie die Pilzhyphen, denn reine sandige RTS ohne diese feinen Fasern zerfallen sehr leicht, während sie mit diesen Fasern eine relativ kompakte und formstabile Struktur bilden. Andererseits tragen die zusätzlichen Vliesstückchen mit ihrem inneren Hohlraumvolumen zu einer erhöhten Wasserkapazität der RTS bei. Da die Poren in diesen Vliesstückchen eher den Mittel- und Grobporen entsprechen, wird es für die Wurzel kein Problem bereiten, an dieses Wasser heranzukommen.

Es sind sicherlich noch einige Untersuchungen erforderlich, um alle bisher beobachteten Phänomene in Zusammenhang mit diesem Hybridsystem syntex-green auf- und zu erklären.“

 

Foto: DOLD Sportflächen

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