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Playground@Landscape

Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

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Orientierung ja, Ranking nein!

Die Hochschulkonferenz Landschaft spricht sich gegen ein Ranking von Ausbildungsangeboten in der Landschaftsarchitektur aus.

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Zwar wird über die Akkreditierung ein Mindestniveau der Ausbildung an allen Hochschulen gesichert, dennoch so war die Frage, wollen Studierende auch wissen, welches die führenden Hochschulen sind und wo die beste Ausbildung geboten wird. Die Mitglieder der Hochschulkonferenz aus den grünen (Fach-) Verbänden, aus der Konferenz der Gartenamtsleiter und aus den Hochschulen waren sich darin einig, dass ein so kleines Fach, wie die Landschaftsarchitektur nicht über ein Ranking zu erfassen ist. Dieses steht und fällt mit der Auswahl der richtigen Kriterien. Die dazu benötigte Externalität und Neutralität der "Qualitätstester" ist kaum zu gewährleisten.
Andererseits könnte mit aktuellen und übersichtlichen Informationen die Wahl einer passenden Hochschule für die Studierenden spürbar erleichtert werden. Dabei geht es um die möglichst gute Passung von Studierendentypen und Angeboten in verschiedenen Stufen. Hat man sich erst einmal für die Landschaftsarchitektur entschieden, werden verschiedene Kriterien für die Wahl des Bachelorstudienplatzes relevant. Dies sind nicht immer inhaltliche Kriterien. Es geht oft auch um die Attraktivität der Stadt, um Gebühren und um private Angelegenheiten. Aber schon der Bachelor prägt die Studierenden und es ist wichtig zu wissen, dass man sich bereits hier einige Zukunftspfade abschneiden oder zumindest erschweren kann. Die Entscheidung sollte man also vom möglichen Ende des Ausbildungsweges her denken. Die Studierenden sollen Kriterien, die sie vorher eventuell nicht wichtig fanden, zumindest bedenken und für sich gewichten. Will man unter Umständen promovieren? Unter welchen Umständen kann man Kammermitglied werden? Welches Profil verlangen welche Arbeitgeber?
Im Bologna-Zeitalter steigt der Bedarf an Informationen: Die Form, wie diese präsentiert wird, muss dem Ernst der Lage angemessen sein, die Studierenden werden mit einem "Landschaftsarchitektur-Wahlomat" auf jeden Fall nicht aus der eigenen Verantwortung entlassen. Allerspätestens im Master übernehmen sie Verantwortung für ihr eigenes Profil. Eine solche Verantwortung wird auch den Hochschulen mit ihren Strategieentscheidungen abverlangt. In der Hochschulkonferenz wird der allgemeine inhaltliche Qualifikationsrahmen des Faches so präzise wie möglich zu diskutieren sein. Vor diesem Hintergrund bilden sich die Profile der einzelnen Hochschulen jenseits von Marketing und Schönfärberei klar ab.
 

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