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Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

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19.12.2014 - Ausgabe: 6/2014

Leben, Lernen und spielen auf dem Schulhof

Im Herzen des multikulturellen Rotterdamer Stadtbezirks Pendrecht

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Die Beatrix-Schule ist eine Grundschule mit 275 Schülern im Rotterdamer Stadtbezirk Pendrecht. Ursprünglich handelte es sich um eine protestantische Bekenntnisschule, aber - genau wie ihre Umgebung - hat sich die Beatrix-Schule inzwischen in einen multikulturellen Schmelztiegel mit mindestens 30 verschiedenen Nationalitäten verwandelt. Alle Kinder spielen gemeinsam auf dem großen Spielplatz vor dem Schulhaus oder auf den zwei zusätzlichen Spielplätzen, die speziell für Kleinkinder eingerichtet worden sind. Bis 2006 bot der Spielplatz bei der Schule den Kindern kaum Herausforderungen beim Spielen - was auch für den Stadtbezirk als Ganzes gilt. Es handelt sich nämlich um einen Bereich mit vielen hohen Gebäuden und sehr wenig Grün, in dem nur wenige Kinder überhaupt Lust hatten, während der Pausen und nach Unterrichtsschluss die vorhandenen Spielgeräte wirklich zu nutzen. Somit war der Zeitpunkt für eine Auffrischung gekommen, die durch das neu geschmiedete Zusammenwirken zwischen verschiedenen Einrichtungen und Behörden im Stadtbezirk umgesetzt werden konnte. Kompan engagierte sich, um einen kinderfreundlichen Spielbereich zu schaffen.

Gemeinsam mit den beiden anderen Grundschulen von Pendrecht trat die Beatrix-Schule in Verhandlungen mit dem Bezirksausschuss von Chairlos, dem Rotterdamer Stadtrat, der Wohnungsbaugesellschaft Nieuwe Unie und der Stiftung Playspel. „Unsere Ideen für den neuen Spielbereich fügten sich nahtlos in bestehende Initiativen zur Image-Verbesserung unseres Stadtbezirks ein", erläutert Joop Verschoor, der seine Laufbahn 1970 als Lehrer an der Beatrix-Schule begann. So werden beispielsweise unter dem Slogan "Pendrecht schreitet voran" Häuser renoviert. An weiteren Aktivitäten, die dem Stadtbezirk neuen Schub verleihen, wäre etwa ein spezieller sogenannter "Kinder-Campus" zu nennen, der derzeit aufgebaut wird: ein kinderfreundlicher Wohn-, Lern- und Spielbereich, der zwischen den drei Grundschulen von Pendrecht liegt. Derartige Maßnahmen werden den Stadtbezirk attraktiver für potenzielle Bewohner machen. Spielmöglichkeiten bei Schulen leisten dazu natürlich einen erheblichen Beitrag.

Zuhören ist das Wichtigste

Zahlreiche Instanzen wurden in die "Auffrischung" des Spielplatzes der Beatrix-Schule eingebunden, wobei Verschoor als Initiator und Projektleiter fungierte. Er erteilte auch den Auftrag an Kompan als exklusiver Lieferant für die neuen Spielbereiche der renovierten Spielplätze der Beatrix-Schule. Das hatte nicht nur mit dem von Kompan angebotenen vielfältigen Sortiment an Spielplatzgeräten zu tun, auch wenn das durchaus eine wichtige Rolle spielte. „Ohne Zweifel weisen die Kompan-Geräte das attraktivste Erscheinungsbild auf und sind durch und durch hochwertig. Viel wichtiger für uns war jedoch, dass die Berater vom Kompan Play Institute in Zaltbommel sich die Anliegen der Eltern und Lehrer aufmerksam anhörten. Aspekte wie die geeignete Raumnutzung und passendes Bodenmaterial wurden anschließend in den endgültigen Plan eingearbeitet."

Im Jahr 2006 wurde der gesamte Schulhof renoviert und neu ausgestattet, mit mehreren großen Spielanlagen, auf denen viele Kinder gleichzeitig spielen können, wie etwa einer Rutsche und dem Kletter- und Rutschparadies "Enif" aus der Kompan-Produktreihe Galaxy. Über den Spaß hinaus wurden natürlich auch andere wichtige Faktoren berücksichtigt, wie etwa die Sicherheit. Sicherheit ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Spielplatzplanung, ganz besonders jedoch in einem verkehrsreichen Stadtbezirk. Deshalb ist die Schule mit einem hohen Zaun umgeben, und die Spielgeräte sind in ausreichendem Abstand von der Straße und den Bäumen platziert.

Im Herzen des Stadtbezirks

Der Rotterdamer Stadtrat wollte am Erneuerungsplan von Verschoor mitwirken, formulierte aber eine maßgebliche Bedingung für die Renovierung und Neuausstattung des Spielplatzes der Beatrix-Schule, nämlich dass das Projekt einen Mehrwert für den gesamten Stadtbezirk liefern müsse. Mit anderen Worten: Die Einrichtungen rund um die Schule sollten nicht nur den Schülern der Beatrix-Schule zugänglich sein, sondern auch anderen Zielgruppen, wie etwa den Kindern aus der Nachbarschaft und ihren Eltern. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen, wie Verschoor erklärt, was auch deshalb wichtig ist, weil die meisten Wohnblocks in der Umgebung keine eigenen Spielflächen an der frischen Luft aufweisen: „Abends und am Wochenende sitzen die Nachbarn auf den Bänken rund um die großen Bäume und sehen ihren Kindern beim Klettern und Rutschen zu", hat Verschoor beobachtet. „Außerdem lässt unsere Nachmittagsbetreuung die Kinder dort nach Schulschluss spielen, bevor sie nach Hause gehen. Somit befindet sich die Beatrix-Schule nun genau dort, wo wir sie haben möchten: im Herzen unseres Stadtbezirks."


Fotos: Kompan
 

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(Erster Beitrag erschienen in der Playground and Landscape Ausgabe 4 / 2019).