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Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

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22.11.2010 - Ausgabe: 5/2010

Mehr SpielPlatz für spielKinder

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Das soziale Projekt für Kinder macht sich für den Aufbau von Spielplätzen in Deutschland stark. Mit verschiedenen Projekten hilft spielKind neue Spielplätze zu finanzieren, denn leider sind zu viele Plätze leer. Die Initiative spielKind versteht sich als Brücke zwischen Kindern und Sponsoren.

Botschafter der Initiative spielKind ist der Paderborner Künstler Herman. Eine glückliche Kindheit stärkt für das ganze Leben. „Ich bin stets bemüht mir mein inneres Kind zu erhalten. Kind sein und Kind bleiben sollte jedem eine Maxime sein.", so Herman.

Am Anfang stand die Vision

Im Kreise einer Unternehmerrunde entfachte ein interessanter Dialog zum Thema Sponsoring. Diskutiert wurden beispielsweise die Schwierigkeiten, die sich im Rahmen sozialen Engagements ergeben können.
Bei dem Gründer der Initiative Michael Athens war sofort der Wunsch geweckt, genau diese Schwierigkeiten zu umgehen. Aus persönlicher beruflicher Erfahrung war ihm die Schwierigkeit der Kanalisierung von Spendengeldern an konkrete Projekte, insbesondere Kindergärten und Spielplätze, bekannt. In ihm wuchs die Idee, eine Plattform zu schaffen, welche Kinder und Engagierer einfacher zusammenbringt. Spielplätze schaffen, die ohne Initiative spielKind - für mehr SpielPlatz nicht realisiert worden wären. Sein Grundgedanke dabei war, dass generierte Sponsorengelder auch an der vom Sponsor vorgesehenen Stelle ankommen, und das möglichst einfach und effektiv. Genau dies ist Michael Athens durch die Gründung der Initiative spielKind - für mehr SpielPlatz gelungen!

Das Prinzip

„Unser Fokus liegt darauf, zwischen Betreibern von Spielplätzen und Menschen oder Unternehmen zu vermitteln, die aktiv helfen wollen. Durch unsere Initiative bieten wir Raum für soziales Engagement und vermitteln das gute Gefühl, geholfen zu haben. Ein soziales Projekt für lachende, glückliche Kinder und alle, die davon profitieren. Der Kern von Initiative spielKind ist es, die frühkindliche Bildung unserer nachfolgenden Generationen zu fördern. Die Entwicklung unserer Kinder, Entfaltung der Persönlichkeit und Stärkung des Selbstbewusstseins ist ein langer Prozess: Er beginnt bereits im Kleinkindalter und geht sogar noch über die Kindergarten-, Schul- und Jugendzeit hinaus. Denn selbst im Erwachsenenalter ist es noch immer wichtig, Herausforderungen anzunehmen und somit neue Erfahrungen zu sammeln.
Gerade im Zeitalter digitaler Medien und virtueller Spielwelten ist es wichtig, die Bindung zur Außenwelt nicht aus den Augen zu verlieren. Spielplätze sind hierfür ein hervorragender Ort: Im Umgang miteinander können unsere Kinder soziale Kontakte knüpfen und Freundschaften entwickeln. So erlernen sie spielerisch, Vertrauen in sich und andere aufzubauen. Außerdem werden Kommunikation, Bewegung und Motorik gefördert. Sie werden im respektvollen Umgang mit der Natur und ihren Rohstoffen sensibilisiert. Durch das gemeinschaftliche Spielen an der frischen Luft können sie die Umwelt erleben. All diese frühkindlichen Erlebnisse bilden die Basis für das spätere Leben. Die Außengelände vieler Einrichtungen und öffentlicher Spielplätze sind leider oftmals veraltet und nicht mehr den aktuellen Standards entsprechend. Auch die Anforderungen unserer Kinder haben sich im Laufe der Jahre verändert. Leider fehlt es hier oft an finanziellen Mittel, die nötigen Erneuerungen zu realisieren. Doch sollen wir diesen Mangel zulassen und akzeptieren, dass unsere Kinder in ihrer Entwicklung eingeschränkt sind? Nein, denn wir wollen helfen! Wir möchten jedem Kind die Möglichkeit bieten, einen Spielplatz zu besuchen und Raum für soziale Interaktion schaffen.“ So Michael Athens.

Der Ablauf

Haben Sie ein konkretes Projekt, für dessen Umsetzung Ihnen die finanziellen Mittel fehlen? Dann bewerben Sie sich über das Kontaktformular:
www.initiative-spielkind.de
Weitere Informationen: kostenlos anrufen: + 49 (0) 800 5892278
Fotos: Fotalia

 

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(Erster Beitrag erschienen in der Playground and Landscape Ausgabe 4 / 2019).