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Playground@Landscape

Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

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03.01.2011 - Ausgabe: 6/2010

Der Trend zu Golf

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Das erste schriftliche Zeugnis des Golf in der heutigen Schreibweise stammt aus dem Jahr 1457, als das schottische Parlament mit König James II. als treibender Kraft „ye fut bawe and ye golf“ verbietet und stattdessen das Üben des Bogenschießens anordnet. Der Bann wird von den Königen James III. (1471) und James IV. (1491) noch einmal bekräftigt. Er fällt 1502 dem Friedensschluss zwischen Schottland und England zum Opfer, der die paramilitärischen Übungen der Bevölkerung nicht mehr angemessen erscheinen lässt. Bald darauf wird bekannt, dass James IV. selbst Golf spielt, als eine Rechnung über für ihn angefertigte Golfschläger im offiziellen Etat des Hofes auftauchte.

Spiel!Golf ist hier und heute. Der Sportpark Cottbus hat es. Das Tenniszentrum Bernau hat es. Und der Freizeitpark Günzburg hat es auch: Spiel!Golf.
Die Entwicklung von Spiel!Golf seit über zehn Jahren ist durch langjährige Erfahrung beim Bau von Sportanlagen mit sandverfülltem Kunstrasen bei Tennis – und Mehrzweckfeldern entstanden, angeregt auch durch Adventure-Golf-Anlagen in USA. Die Idee war, mit modernen Materialien eine Alternative zu Minigolfanlagen zu entwickeln. Ebenso war die Absicht, Details vom Rasengolf, wie begehbare Puttinggrüns, Original Golfputter und Golfbälle zu übernehmen und die Landschaft durch naturnahe Bauweise einzubinden. Erfahrene Golfplatzarchitekten und Golflehrer wurden beratend hinzugezogen.

Große Bahnen – Betreten erlaubt

Das Spiel begeistert durch Abwechslung und Bewegung auf naturnahen Golfbahnen. Die Faszination Spiel!Golf findet ihre Grundlage in der Größe und Struktur der Spielanlage. Auf in der Regel 18 Bahnen bzw. Löchern, die sich auf einer Fläche von ca. 1.500 – 3.000 qm verteilen, findet das spannende Spiel statt.

Die einzelnen Bahnen sind mit einer Länge von acht bis 16 Metern größer als Minigolf-Bahnen. Sie dürfen betreten werden und die Ausstattung und Regeln orientieren sich eher am „großen Golf“ als am Minigolf.

Jede Bahn hat dabei einen vorgegebenen Par-Wert (Par: Das Wort bezeichnet die Zahl der Schläge, die ein guter Golfer unter normalen Bedingungen benötigt, um den Ball vom Abschlag ins Loch zu befördern), somit können sich die Spieler nicht nur untereinander, sondern auch an dem jeweiligen Idealwert der Bahn messen.

Wie beim großen Golf sucht sich der Spieler seine ideale Schlagposition auf der Bahn. Auch die Regeln und die Ausrüstung lehnen sich an den Golfsport an: So kommen Putter und verschiedene Längen an Schlägern für Rechts- und Linkshänder und original Golfbälle zum Einsatz.

Die langen Kunstrasen-Bahnen und die angrenzenden Roughs bzw. Semiroughs (Rough – Bezeichnung des rauen fünf bis sieben Zentimeter langen Rasens, der zwischen den Spielbahnen liegt) sorgen dabei für Ballrolleigenschaften wie beim Rasengolf und imitieren Verhältnisse auf einer Golf-Anlage.

Die verschiedenen Hindernisse der einzelnen Bahnen, wie zum Beispiel Böschungen und Hanglagen, Hügel, Mulden, Grasbunker, Sandbunker, Felsen, Findlinge, Bäume, Wasserläufe und Teiche fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und müssen auf der Bahn überwunden werden.

Integration in die Landschaft

Die Spielbahnen werden mit verschiedenen Kunstrasen-Ausführungen und natürlichen Hindernissen ausgestattet. Durch dieses Konzept sorgt man für eine Langlebigkeit, eine einfache Pflege im Spielbetrieb und eine Verringerung des Vandalismus-Risikos.

Mit der Art der Verbauung von Spiel!Golf kommt es zu keiner Flächenversiegelung. Ein ökologischer Vorteil. Nach dem Regen ist die unmittelbare Bespielbarkeit gewährleistet.

Die zumeist 18 Bahnen werden unter Einbeziehung der bestehenden Topographie und Vegetation harmonisch auf dem Grundstück verteilt. Die natürliche Topographie sorgt für einen zusätzlichen Hindernis-Charakter auf den Spielbahnen.
Restauration und Kiosk können dabei ebenso in die Planungen integriert werden wie andere Sondernutzungen (z.B. Spielplätze).

Die Investoren

In Deutschland spielen jährlich rund 20 Millionen Menschen Minigolf. Die Anzahl der Spieler im Golfsport hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Golf ist nach dem Fußball die Sportart mit den meisten Zugängen pro Jahr. Spiel!Golf ist gelungene Mischung aus beiden Sportarten. Auf den Anlagen findet man den gelungenen Spielspaß für Kinder, Familien und auch Senioren.

In Spiel!Golf investieren: Gemeinden mit deren Kur- und Erholungsparks, Mehrzweck-, Spiel- und Sportparks. Freizeit- und Vergnügungsparks. Sport- und Mehrspartenvereine. Golf- und Tennisanlagen. Campingplätze. Minigolfplätze im Umbau oder als Erweiterung. Schwimm- und Strandbäder. Liftanlagen im Sommerbetrieb. Seilgärten. Familien- und Urlaubshotels. Ferienwohnanlagen. Private Golfübungsanlagen. Kinder-Spielhallen. SwinGolf-Anlagen. Tiefgaragen.

Aktuell

Für die Weiterentwicklung von Spiel!Golf wurde an der TU München
und Hochschule Weihenstephan, FB Landschaftsarchitektur, erfolgreich ein studentischer Wettbewerb durchgeführt. Die Teilnehmer entwickelten u.a. neue Ideen zur Gestaltung der Bahnen, z.B. bewegliche Hindernisse.

Weitere Informationen: Frank Wiese, Sport-Bau-Service, Hans-Sachs-Str. 13, 80469 München, T. 0049 (0)89.31202690, info@spielgolf.com, www.spielgolf.com


TM
Fotos: Spiel!Golf
 

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