Logo

Playground@Landscape

Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

Slide 0
Slide 1
Slide 2
Slide 6
Slide 7

Nationaler Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland“

Photo

In Berlin trafen sich am 9. Dezember rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis, um Erfahrungen, Ergebnisse und Perspektiven aus dem Umsetzungsprozess des Nationalen Aktionsplans „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ zu diskutieren. Der NAP basiert auf Beschlüssen des Weltkindergipfels der Vereinten Nationen 2002, seine Laufzeit endet im Dezember 2010. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und ihre Rechte in der Gesellschaft zu stärken.
„Mit dem Nationalen Aktionsplan haben wir einen Prozess angestoßen, um optimale Bedingungen für das Aufwachsen junger Menschen zu schaffen“, so die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, in ihrer Eröffnungsrede. „Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Der nächste Schritt muss sein, dass Kinder und Jugendliche stärker dort mitreden können, wo ihr Lebensumfeld berührt ist – in der Schule oder im Sportverein, aber auch bei kommunalen Entscheidungsprozessen, etwa in der Stadtplanung“, so Kristina Schröder.

Mit dem Abschlusskongress wurde der Abschlussbericht zum NAP veröffentlicht. Auch Kinder und Jugendliche selbst haben ihre Sicht eingebracht. Eine zentrale Erkenntnis des NAP ist: Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den sie betreffenden Entscheidungen bringt nachhaltig tragfähige Lösungen hervor. So werden Spielplätze und Schulhöfe besser akzeptiert und sorgsamer behandelt, wenn Kinder an der Planung mitwirken; kommunale Programme zur Gewaltprävention funktionieren erst richtig, wenn Jugendliche aktiv dabei sind; das gemeinsame Lernen und der rücksichtsvolle Umgang von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung kann nicht von Erwachsenen verordnet werden – die besten Ideen dazu kommen von den Kindern und Jugendlichen selbst. Der Abschlussbericht und die begleitenden Materialien des Nationalen Aktionsplanes zeigen anhand weiterer, guter Beispiele, wie Deutschland schrittweise kindergerecht werden kann.
Zu einem kindergerechten Deutschland gehören gerechte Chancen für alle Kinder und Jugendlichen, ihren Schutz, ihre frühe Förderung und ihre Bildung zu stärken. Mit der „Offensive Frühe Chancen“ zur Sprach- und Integrationsförderung in Kindertageseinrichtungen, dem Modellprogramm „Jugend stärken“ oder dem Aktionsprogramm „Frühe Hilfen“ setzt das Bundesfamilienministerium bereits Schwerpunkte auf dem Weg zu einem kinder- und jugendgerechten Deutschland.

Informationen zu den zentralen Ergebnissen des NAP finden Sie unter www.kindergerechtesdeutschland.de.
(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 8. Dezember 2010)
 

Mehr zum Thema Planen, Gestalten, Bauen

image

Planen, Gestalten, Bauen

Individuelle Spielplatzgestaltung in Görlitz

Die Entstehung von individuellen Spielangeboten ist in der Stadt Görlitz eng mit der Entwicklung der öffentlichen Grün- und Parkanlagen verbunden. Mit dem Beginn der Industrialisierung entwickelte sich Görlitz auch zu einer beeindruckenden Parkstadt, wodurch Spielräume für Kinder entstanden.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Stadt als Spielplatz

Unser Freizeitverhalten wird immer öffentlicher. Sportliche und soziale Aktivitäten finden zunehmend draußen statt. Durch Integration der Bewegungs- und Erholungsangebote in der Alltagsumgebung bietet der Seepark Eutins dem gegenwärtigen Wunsch und Bedürfnis nach neuen Betätigungen Raum.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Lautes und wildes Spielen braucht Freiräume

Freiräume spielen eine wichtige Rolle als Gegenwelt zum domestizierten, digitalisierten, verkehrsbelasteten Alltag von Großstadtkindern. Der Strandpark Waller Sand in Bremen zeigt: Nicht nur Kinder sondern die Gesamtstadt profitieren von nutzungsoffenen, naturnahen Freiflächen.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Werte schaffen, die sich für Mensch und Umwelt rechnen

Henningsen Landschaftsarchitekten plant und realisiert Projekte unter ökonomischen, ökologischen und nutzerspezifischen Belangen. Wie zum Beispiel die Bötzow Grundschule und die neue Durchwegung an der Bambachstraße mit Spiel- und Sportflächen in Berlin Neukölln.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Erst prüfen,dann planen - Konzeptstudien als Entscheidungshilfe

Ausgliedern einer Sportstätte oder erhalten und ertüchtigen? Vor dieser Frage stehen viele Gemeinden, wenn sie den Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge für den Sport nachkommen wollen. Angesichts der...

image

Planen, Gestalten, Bauen

Realisierung einer barrierefreien Spiel- und Sportlandschaft

Der Garten des bfz – Sozialpädagogisches Zentrum Klagenfurt in Österreich verfügt über eine einzigartige, barrierefreie und naturnahe Spiel- und Erlebnislandschaft.