Logo

Playground@Landscape

Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

Slide 0
Slide 1
Slide 2
Slide 6
Slide 7

Neuer Spielplatz in Folkestone unter integrativen Gesichtspunkten gestaltet

Die Kinder in Folkestone haben es miterlebt, wie ihre Ideen und Vorstellungen verwirklicht wurden mit dem Bau eines neuen Spielplatzes, der gezielt integratives Spiel fördern soll.

Photo

Die neuen Spielgeräte wurden durch Zuschüsse an den Shepway District Council (Bezirksrat) finanziert, darunter Gelder aus dem „Big Lottery Fund“, der Stiftung „Roger De Haan Charitable Trust“ sowie vom Stadtteilbeauftragten. Local Ward Councillor.

Das Projekt war eines von vier, vom Big Lottery Fund geförderten Projekten, die derzeit vom Shepway District Council zur integrativen Spielförderung durchgeführt werden und die insgesamt als das Fairplay-Projekt bekannt sind. In diesem Projekt geht es um die Neugestaltung von vier Spielplätzen, die strategisch günstig in Stadtteilen mit dem höchsten Anteil an behinderten Kindern und Jugendlichen gelegen sind. Ziel ist es, die Spielangebote für Kinder mit Behinderungen größtmöglich auszuweiten und behinderte und nichtbehinderte Kinder dazu zu ermuntern, miteinander zu spielen.

„Die Kinder zogen das Projekt vom Anfang bis zum Ende durch, was sie mit großer Zufriedenheit erfüllte“, sagt Tamasin Jarrett, Beauftragte des Shepway District Councils für Jugendangelegenheiten und Spielraumentwicklung. „Eines der Hauptziele des Projekts war es, Gemeinschaftsgeist und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln, und ich bin davon überzeugt, dass dies gelungen ist.“

„Wir freuen uns sehr. Die Kinder waren so begeistert, dass sie dazu beitragen durften, den Spielplatz zu gestalten“, fügt Andrew Lane, Betriebsleiter bei Sutcliffe Play, hinzu. „Infolgedessen ist der Spielplatz auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder abgestimmt, die ihn nutzen werden. Durch ihr Engagement haben sie quasi „Eigentum“ am Spielplatz erworben. Dies wird hoffentlich dazu beitragen, dass sie sich noch viele Jahre lang an dem Spielplatz erfreuen werden.“

Zahlen, Daten und Fakten über den Spielplatz

Die Neugestaltung des Parks war Teil eines Projekts, dessen Schwerpunkt auf der Schaffung integrativer Spielangebote lag. Der Spielplatzgerätehersteller Sutcliffe Play wurde beauftragt, einen aufregenden Ort zu schaffen, an dem behinderte und nichtbehinderte Kinder sicher und fantasievoll in einer anregenden Umgebung spielen können. Der Auftrag lautete ferner, dass Sutcliffe Play einen Spielplatz bauen sollte, der sich harmonisch in seine natürliche Umgebung einfügt.

Schüler der hiesigen Schulen besuchten einen von der Skillnet-Unternehmensgruppe durchgeführten Workshop – einer Organisation, die Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten dazu ermuntert, zusammen zu arbeiten, um etwas zu bewegen. Während des Workshops nahmen die Schüler an verschiedenen Aktivitäten teil zur Schärfung des Bewusstseins für die Herausforderungen und Anforderungen des Alltags, die Menschen mit Behinderungen meistern müssen. Die Veranstaltung wurde von einem Mitglied der Skillnet-Gruppe geleitet, der an zerebraler Kinderlähmung leidet und dessen Sehvermögen stark beeinträchtigt ist. Er zeigte den Kindern einige der Geräte und technischen Hilfsmittel, die es ihm ermöglichen, ein selbständiges Leben zu führen, und die Kinder wurden aufgefordert, zu versuchen, sich mit geschlossenen Augen unter Zuhilfenahme seines weißen Stocks zu bewegen.

Schüler durften dann die Spielgeräte mitauswählen und sie besichtigten den Platz, an dem die von ihnen ausgewählten Spielplatzgeräte aufgestellt werden sollten.

Sutcliffe Play gestaltete den Spielplatz gemäß den Richtlinien des Big Lottery Funds über die Gewährung von Zuschüssen für das Kinderspielprogramm des Shepway District Councils. Geprägt von der Gruppenarbeit der Kinder, schlug Sutcliffe Play als Spielgeräte unter anderem eine Korbschaukel, eine integrative Kombinationsanlage sowie Spielgeräte zur Entfaltung der Sinne vor.

Name des Auftraggebers: Shepway District Council. Kosten: rund € 54.000
 

Mehr zum Thema Planen, Gestalten, Bauen

image

Planen, Gestalten, Bauen

Individuelle Spielplatzgestaltung in Görlitz

Die Entstehung von individuellen Spielangeboten ist in der Stadt Görlitz eng mit der Entwicklung der öffentlichen Grün- und Parkanlagen verbunden. Mit dem Beginn der Industrialisierung entwickelte sich Görlitz auch zu einer beeindruckenden Parkstadt, wodurch Spielräume für Kinder entstanden.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Stadt als Spielplatz

Unser Freizeitverhalten wird immer öffentlicher. Sportliche und soziale Aktivitäten finden zunehmend draußen statt. Durch Integration der Bewegungs- und Erholungsangebote in der Alltagsumgebung bietet der Seepark Eutins dem gegenwärtigen Wunsch und Bedürfnis nach neuen Betätigungen Raum.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Lautes und wildes Spielen braucht Freiräume

Freiräume spielen eine wichtige Rolle als Gegenwelt zum domestizierten, digitalisierten, verkehrsbelasteten Alltag von Großstadtkindern. Der Strandpark Waller Sand in Bremen zeigt: Nicht nur Kinder sondern die Gesamtstadt profitieren von nutzungsoffenen, naturnahen Freiflächen.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Werte schaffen, die sich für Mensch und Umwelt rechnen

Henningsen Landschaftsarchitekten plant und realisiert Projekte unter ökonomischen, ökologischen und nutzerspezifischen Belangen. Wie zum Beispiel die Bötzow Grundschule und die neue Durchwegung an der Bambachstraße mit Spiel- und Sportflächen in Berlin Neukölln.

image

Planen, Gestalten, Bauen

Erst prüfen,dann planen - Konzeptstudien als Entscheidungshilfe

Ausgliedern einer Sportstätte oder erhalten und ertüchtigen? Vor dieser Frage stehen viele Gemeinden, wenn sie den Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge für den Sport nachkommen wollen. Angesichts der...

image

Planen, Gestalten, Bauen

Realisierung einer barrierefreien Spiel- und Sportlandschaft

Der Garten des bfz – Sozialpädagogisches Zentrum Klagenfurt in Österreich verfügt über eine einzigartige, barrierefreie und naturnahe Spiel- und Erlebnislandschaft.