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Internationales Fachmagazin für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

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20.06.2011 - Ausgabe: 3/2011

Akrobatische Kunst der Fortbewegung in der Großstadt

Parkour heißt die akrobatische Kunst der Fortbewegung in der Großstadt.

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David Belle aus Frankreich gilt als Begründer dieser Trendsportart, die er erstmals in den späten 1980er Jahren in den Betonburgen von Lille ausübte. Die Ursprünge von Parkour liegen in der so genannten "Méthode Naturelle", die der französische Marineoffizier Georges Hébert Anfang des letzten Jahrhunderts entwickelte. Dabei handelte es sich um eine Form des körperlichen und geistigen Trainings, bei welcher der eigene Körper in sehr vielen Disziplinen in der freien Natur gekräftigt wird. Dieses Training bestand unter anderem aus den Teilen Rennen, Springen, Klettern und Balancieren und wurde bald zum Standard für das französische Militär. David Belle hat die von seinem Vater erlernte „Méthode Naturelle“ auf die urbane Stadtlandschaft aus Beton und Stahl übertragen und zu einem Sport weiterentwickelt. Auf dieser Methode basierend suchen die Sportler heute den effizientesten Weg durch die Stadt; dabei wird kein Hindernis umgangen. Alles was sich zum Sprung, zum Klettern oder zu Ähnlichem eignet, wird überwunden. Könner nehmen jedes Hindernis möglichst schnell und spektakulär. Dafür benötigen die Athleten eine gute Kondition, Sprungkraft und Körperbeherrschung; Kreativität ist ebenfalls wichtig.

Die Firma Lappset hat diese Idee mit ihrem anspruchsvollen Parkour kreativ umgesetzt. Dieser wurde zusammen mit der finnischen Parkour Akademie entwickelt. Typische Bewegungen sind verschiedene Sprünge, das Überwinden von Hindernissen, Klettern und Hängen. Die Bewegungen sollen elegant, effizient, geschmeidig und flüssig sein. Für Teenager ist der Parkour ein Umfeld, in dem sie es wagen können, sich auf kreative Weise zu bewegen.
Um die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen, muss natürlich auch der Untergrund stoßdämpfend entsprechend den unterschiedlichen Fallhöhen ausgelegt werden. Die Gummiwerk Kraiburg Relastec GmbH war Ausrüster des Parkour Projektes in Dortmund, da sich Euroflex Fallschutzplatten besonders gut für Parkour eignen. Sie machen präzise Absprünge und Landungen möglich sowie das Abrollen und federn zudem diese Sprünge sehr gut ab. Dies ist bei z.B. Sand nur schwer möglich.

Dieses Projekt wurde im Mai 2011 realisiert und feierlich am 21.05.2011 eröffnet.
Nachdem die einzelnen Parkour Elemente installiert waren, wurde der Untergrund entsprechend der Verlegeanleitung der Gummiwerk Kraiburg Relastec GmbH als standfest verdichteter, drainagefähiger, zweischichtiger, ungebundener Aufbau ausgeführt. Zur Materialentspannung werden die Euroflex Fallschutzplatten vor der Verlegung von der Palette abgestapelt und mindestens zwei Stunden ausgelegt. Danach kann die Verlegung in T-Fuge erfolgen. Diese Verlegeart garantiert einen stabilen Verband der gesamten Fläche. Kleinere Aussparungen für die Gerätefüße können problemlos mittels Stichsäge eingebracht werden. Die Euroflex stoßdämpfenden Bodensysteme haben damit einen weiteren Bereich der Spiel-, Sport- und Freizeitanwendungen erschlossen.
 

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(Erster Beitrag erschienen in der Playground and Landscape Ausgabe 4 / 2019).